Großes Rätselraten im Rödentaler Stadtteil: Wie die Polizei auf Anfrage des Coburger Tageblatts bestätigt und am Dienstagnachmittag offiziell mitgeteilt hat, sind auf einem Grundstück neben einem Friedhof in einem Rödentaler Stadtteil im Landkreis Coburg Knochen gefunden worden.

Laut Tageblatt-Informationen sind die Überreste eines menschlichen Skeletts auf dem Gelände des ehemaligen Gärtnerhauses des so genannten Weißenbrunner Schlosses gefunden worden.

Jürgen Stadter, Pressesprecher am Polizeipräsidium von Oberfranken, wollte Weißenbrunn als Fundort zwar nicht ausdrücklich bestätigen, erklärte aber: "Auf einem Grundstück im Stadtbereich Rödental sind Knochen gefunden worden." Mehr könne er zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, teilte Stadter weiter mit. Die Ungewissheit dürfte auch daran liegen, dass das Grundstück, auf dem die Knochen gefunden wurden, an den Kirchhof grenzt, der früher ein Friedhof war.


Knochen sind menschlichen Ursprungs

Klar ist nach derzeitigem Ermittlungsstand aber, bestätigte Stadter: "Die Knochen sind menschlichen Ursprungs." Beamte der Kriminalpolizei Coburg haben im Beisein von Rechtsmedizinern die sterblichen Überreste Ende der vergangenen Woche freigelegt und geborgen.

Gegenstand der Ermittlungen von Kripo und Staatsanwaltschaft sowie in Auftrag gegebener Untersuchungen sind laut Stadter zum einen die Zuordnung zu einer Person und zum anderen die Klärung relevanter Umstände: Liegezeit, Todesursache und die Bezüge zum Auffindeort.