Im Namen der Wählergruppe Junge Coburger bittet Stadtrat René Boldt daher darum, das Thema Vandalismus bei der nächsten Stadtratssitzung am Donnerstag, 20. September, zu behandeln.

Zerstörungen, Schmierereien, Verschmutzung


Die Angst vor Straftaten beeinträchtige die Lebensqualität und auch die freie Entfaltung der Persönlichkeit, schreibt Boldt. Die Stadt Coburg sollte deshalb nach Ansicht der Jungen Coburger nichts unversucht lassen, "dem Vandalismus entschieden entgegenzutreten".
René Boldt hat in diesem Zusammenhang eine ganze Reihe von Fragen aufgelistet. Unter anderem will er wissen, wie hoch der Schaden durch Zerstörungen, Schmierereien und Verschmutzung ist, der der Stadt Coburg einschließlich ihrer Eigenbetriebe und städtischen Beteiligungen in den vergangenen drei Jahren und insbesondere 2012 entstanden ist.

Kürzungen bei der Jugendarbeit


Wo liegen die lokalen Schwerpunkte der Vandalismustaten und welche Zusammenhänge sieht die Stadt Coburg zwischen städtischen Einsparungen in der stadtteilsbezogenen Jugendarbeit in Ketschendorf und Creidlitz und der Zunahme der Zerstörung im Coburger Süden, fragt der Stadtrat. Auch will Boldt geklärt wissen, welche Zusammenhänge die Stadt Coburg zwischen städtischen Einsparungen im Bereich der Mobilen Jugendarbeit und der Zunahme der Vandalismustaten im gesamten Stadtgebiet sieht. Und die vielleicht wichtigste Frage: "Welche Maßnahmen wird die Stadt Coburg ergreifen, um dem Vandalismus künftig entschiedener zu begegnen?"