Coburg
Bilanz

VR-Bank bleibt in der Corona-Krise auf Wachstumskurs

Der Wachstumstrend der VR-Bank Coburg hat auch im Jahr 2020 angehalten.
VR-Bank CoburgFoto: Jochen Berger
VR-Bank CoburgFoto: Jochen Berger
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Vorstandsvorsitzender Karlheinz Kipke, Vorstandsmitglied Norbert Schug und Generalbevollmächtigter Matthias Herpich erklärten bei der Vorstellung der Bilanz, dass die VR-Bank Coburg im Jahr 2020 trotz der Ausnahmesituation der Corona-Pandemie ein anhaltendes Wachstum in allen wesentlichen Bereichen verzeichnet habe.

Die Bilanzsumme steigert sich um 3,9 Prozent (58,3 Millionen Euro) auf 1,56 Milliarden Euro. "Der solide Wachstumspfad wurde erfolgreich weiter beschritten", so Karlheinz Kipke. Das Vertrauen der Kunden in die Genossenschaft zeige sich durch den erneuten Branchensieg (bereits zum 7. Mal) im 7. Coburger Kundenspiegel.

Das betreute Kundenvolumens steigerte sich um 110,7 Millionen Euro und damit um 4,3 Prozent auf erstmalig über 2,6 Milliarden Euro. Betreut werden die Kunden von 188 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Von anhaltenden Zuwächsen im Baufinanzierungsgeschäft ist das Kundenkreditgeschäft geprägt. Es stieg um 1,8 Millionen auf 536 Millionen Euro. "Im vergangenen Geschäftsjahr sind wir auch in der Corona-Krise für unsere Privat- und Mittelstandskunden ein verlässlicher Partner gewesen", unterstreicht Vorstandsmitglied Norbert Schug.

Auf 2,06 Milliarden Euro erhöhte sich das betreute Kundenanlagevolumen. Ein Plus von 105,1 Millionen Euro bedeutet einen Zuwachs von 5,7 Prozent. Die Kundeneinlagen sind für die VR-Bank eine wichtige Basis und die Hauptrefinanzierungsquelle für das Kreditgeschäft.

Stabile Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag die Ertragslage der VR-Bank Coburg im Rahmen der Erwartungen der Verantwortlichen. So konnte der Bilanzgewinn, trotz der Einschränkungen im laufenden Geschäftsbetrieb gegenüber dem Vorjahr mit einer Million Euro stabil gehalten werden. Dabei verringerte sich der Zinsüberschuss gegenüber dem Vorjahr auf 17,7 Millionen. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich leicht auf 10 Millionen Euro. Durch die Fortsetzung eines "stringenten Kostenmanagements" wurden die Verwaltungsaufwendungen auf 18,9 Millionen reduziert. Nach Steuern, Bewertungen, Vorwegzuweisungen und Dotierung von Rücklagen erzielte die VR-Bank einen Bilanzgewinn von einer Million Euro.

Insgesamt spricht die Geschäftsleitung der VR-Bank Coburg von einer "nachhaltigen und stabilen Ergebnissituation". "Wie in den vergangenen Jahren sollen die Mitglieder davon profitieren", unterstreicht Karlheinz Kipke, "und deshalb schlagen Aufsichtsrat und Vorstand unserer Vertreterversammlung wieder eine Dividende von insgesamt drei Prozent vor.

Eigenkapital weiter gestärkt

Die Geschäftsguthaben der Mitglieder der VR-Bank erhöhten sich auf 34,6 Millionen Euro. Durch die zusätzliche Zuführung aus dem Ergebnis erhöhen sich die Eigenmittel auf 150,3 Millionen. Gerade das Ausnahmejahr 2020 hat den Verantwortlichen der VR-Bank Coburg deutlich gemacht, dass die Mitglieder und Kunden auf ein funktionierendes genossenschaftliches Geschäftsmodell setzen. Mit Blick auf die bereits jetzt erkennbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und auf das eigene Geschäft, werde deutlich, wie wichtig die VR-Bank Coburg als stabiler Partner in der Region sei.

VR-Bank in Zahlen

Bilanz VR-Bank-Coburg (in Millionen Euro 2020)

Zinsergebnis 17,7

Provisionsergebnis 10,0

Verwaltungsaufwendungen 18,9

Steuern 3,2

Bilanzgewinn 1,0

Bilanzsumme 1560