Vertreter von Grünen, Piraten und SPD geben sich zuversichtlich, dass die Zehn-Prozent-Hürde in Bayern gemeistert werden kann. Einen richtigen"Plan B" für den Fall, dass es schiefgeht, gibt es nämlich nicht. Einig sind sich die Vertreter der drei Parteien in einem Punkt: Den Bürgern muss besser klar gemacht werden, dass sie selbst hier etwas bewegen können.

Martina Benzel-Weyh, Vorstandssprecherin der Coburger Grünen, ist sich sicher, dass besonders die Leute auf dem Land mobilisiert werden müssen. "In Städten mit Hochschulen ist die Beteiligung am Volksbegehren viel größer als in Städten oder Dörfern ohne Bildungseinrichtungen." Sie weist darauf hin, dass nicht nur Parteien einen Einfluss haben, sondern auch Kirchen und Gewerkschaften. "Wir als Bayern geben im Rahmen des Länderfinanzausgleiches Geld weg und verlangen es dann von unseren eigenen Bürgern wieder", erklärt sie.