Darin heißt es wörtlich: "Die LBV-Kreisgruppe Coburg spricht sich im Namen ihrer 2500 Mitglieder und Förderer klar für die Fortführung des Naturschutzgroßprojektes und die Überführung in die Projektphase II aus." Der LBV stellt über seine Naturschutzstiftungen für die zehnjährige Projektphase II jährlich 20 000 Euro für den Eigenanteil des Trägers (Zweckverband) zur Verfügung. Gleichzeitig bringt der LBV seine rund 150 Hektar Land, die sich im Coburger Projektgebiet befinden, für die naturschutzfachliche Zielsetzung mit ein und wirkt fachlich bei der Umsetzung der Ziele aktiv mit.

Der LBV verweist auf den einstimmigen Ministerratsbeschluss der Bayerischen und der Thüringer Staatsregierung, der sich für das Projekt ausspricht.

Der Kreistag des Landkreises Kronach hat am 22. April mit großer Mehrheit der Projektphase zugestimmt.
Dabei, so der LBV sei klar festgestellt worden, dass auf Privatgrund und auf kommunalen Flächen keine Neuausweisungen von Schutzgebieten wegen des Projekts gegen den Willen der Eigentümer stattfinden werden. Der LBV fordert die Kreisräte des Landkreises Coburg auf, "die Chancen des Naturschutzprojekts für den Naturschutz, für die geschichtliche Erinnerung und die Förderung des ländlich geprägten Coburger Landes mit immerhin zehn Millionen Euro nicht ungenutzt verstreichen zu lassen". Er spricht von einer "gezielten Verunsicherungskampagne der Projektgegner" und betont: "Die Umsetzung des Naturschutzprojekts findet auf rein freiwilliger Basis statt. Wer nicht mitmachen möchte, muss sich nicht beteiligen."

Der LBV bittet die Coburger Kreisräte, "sachorientiert abzustimmen und die Zustimmung nicht zu verweigern."