Die Druckerei "Vision Print" hatte wegen Zahlungsunfähigkeit am 15. Oktober vergangenen Jahres beim Amtsgericht Coburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Rechtsanwalt Stunz führt seit 18. Oktober den Geschäftsbetrieb des Coburger Unternehmens vollumfänglich fort, um die Voraussetzungen für eine Sanierung zu schaffen.

Insolvenzverwalter gibt sich optimistisch

"Wir sind sehr dankbar, dass sowohl die Kunden als auch die Lieferanten Vision Print treu bleiben und das Unternehmen offenkundig bei der Sanierung und Restrukturierung unterstützen. Die Kunden schätzen die Liefertreue und die hohe Qualität der Druckerzeugnisse der Vision Print, so dass das Unternehmen seit Wochen an der Kapazitätsgrenze produziert", so der Insolvenzverwalter. Damit bestehen nach seiner Einschätzung sehr gute Voraussetzungen für einen Erfolg der Sanierung.

In den letzten Wochen hat Stunz nach eigenen Angaben einen Investorenprozess initiiert. Gespräche über eine mögliche Übernahme des Unternehmens laufen. "Ich bin zuversichtlich, dass es in den nächsten Monaten gelingt, einen starken Investor für das Unternehmen zu finden", betont Stunz.

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