In ganz Deutschland gab es am Freitag und in der Nacht auf Samstag erhebliche Probleme durch Gewitter - allein in Thüringen wurden mindestens 23 Menschen bei einer Unfallserie auf der A4 verletzt. Auch in der Fränkischen Schweiz kam es bei widrigem Wetter zu einem schweren Unfall.

Mehrere durchziehende Gewitter mit Starkregen und teilweise Hagelbildung beeinträchtigten am Freitagnachmittag auch den Verkehr auf der A73 zwischen den Anschlussstellen Coburg und Eisfeld-Süd.

Laut Polizei passten die meisten Autofahrer ihre Geschwindigkeit den widrigen Bedingungen an und fuhren ob des Starkregens stellenweise nur im Schritttempo. Allerdings gab es zwischen 15.30 Uhr und 16.15 Uhr im Streckenabschnitt Meeder gleich zwei schadensträchtige Unfälle.

Bei Starkregen in Leitplanke gekracht

Im ersten Fall fuhr eine 23 Jahre alte Frau in Richtung Suhl. Kurz nach der Anschlussstelle Coburg kam die junge Frau bei Starkregen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern und konnte ihr Auto nicht mehr unter Kontrolle bringen.

Im Weiteren drehte sich das Fahrzeug um die eigene Achse und krachte schließlich in die Außenschutzplanken. Glücklicherweise wurde die junge Frau nur leicht verletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 8.500 Euro.

Bei Aquaplaning Kontrolle verloren

Eine knappe dreiviertel Stunde später fuhr ein 56-Jähriger mit seinem hochwertigen Daimler-Cabriolet die Autobahn in Richtung Nürnberg. Auf Höhe Mirsdorf kam der Mann mit seinem Auto ebenfalls aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei Aquaplaning nach rechts von der Fahrbahn ab. Er wurde mit seinem Auto nach oben geschleudert und walzte schließlich von der Grabenseite her mehrere Schutzplanken nieder.

Der alleine im Fahrzeug befindliche Fahrer blieb unverletzt, was ob des erheblichen Schadens am Fahrzeugs großes Glück bedeutete.