Am Montag teerte eine englische "Teerkolonne" eine Hofeinfahrt in Untersiemau. Unter dem Vorwand, noch Restmengen Asphalt los werden zu müssen, handelten die Arbeiter einen vermeintlich günstigen Preis aus. Wie sich im Nachhinein herausstellte, wiesen die Arbeiten Mängel auf und waren zudem noch gar nicht beendet. Die Arbeiter erklärten zwar, die Asphaltierungsarbeiten am Folgetag zu beenden, verschwanden dann aber auf "Nimmerwiedersehen". Der Geschädigte erstattete nun Anzeige wegen Betruges. Die Teerkolonne hatte für ihren Auftrag einen vierstelligen Geldbetrag als Vorkasse gefordert.

Hier noch einmal der Hinweis der Polizei: seien Sie bei derartigen Angeboten äußerst vorsichtig und gehen Sie nicht auf vermeintliche "Schnäppchen" ein. Es ist eine beliebte Masche von Teerkolonnen, die Arbeiten am nächsten Tag fortführen zu wollen um dann zu verschwinden. Die mangelhafte Ausführung der Arbeiten fällt meist auch erst nach der eiligen Abreise des "Teertrupps" auf.