"Ich bin der Überzeugung, dass die Parkplatzverknappung bewusst herbeigeführt wurde. Unsere Stadt braucht Geld, viel Geld." Und das wolle sie eben auch von den Autofahrern haben, die für jedes Parken und kurzfristiges Falschparken zahlen müssten. Aber: "Nicht jeder, der mal eben kurz einen Schuh zur Reparatur bringen oder ein Brötchen besorgen muss, will dafür in das Parkhaus fahren - von vielen älteren Menschen, die Angst haben, sich in die super engen Parkbuchten zu zwängen, mal abgesehen."

Gebühren sind zu hoch

Auch die Nöte der in der Stadt arbeitenden Menschen spricht Christine Ruckdeschel an: "Für die einfachen Leute, sprich Verkäuferinnen, kleine Angestellte und so weiter, die nicht mit einem städtischen oder Beamtenparkplatz gesegnet sind, für Menschen also, die oft von weit her berufsbedingt nach Coburg pendeln, sind auch 2,50 Euro pro