Dies ist die höchste Auszeichnung für Personen des Wirtschaftslebens im Freistaat. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) überreichte insgesamt zwölf dieser Medaillen bei einem Festakt in München. "Die Staatsmedaille erwirbt man sich nicht einfach so im Vorbeigehen", betonte Zeil und bezeichnet die Geehrten als "Macher des Fortschritts".
In seiner Laudatio würdigte der Wirtschaftsminister das unternehmerische Engagement Herdans bei Lasco und sein ehrenamtliches Wirken in der IHK zu Coburg. Dabei betonte Zeil den Weitblick Herdans, mit dem er das Familienunternehmen zu einem Global Player für Werkzeugmaschinen und Produktionsanlagen zur Metallumformung und Baustofferzeugung entwickelt habe. "In den mehr als 30 Jahren Ihres Wirkens in der Geschäftsführung hat Lasco über 40 Millionen Euro in Coburg investiert", sagte Zeil.
Auch auf das soziale Engagement des Coburger Unternehmers ging der Staatsminister ein: "Sie haben als Ihr erklärtermaßen wichtigstes Ziel für sichere Arbeitsplätze gesorgt." Die konstant hohe Ausbildungsquote von rund 15 Prozent bei Lasco belege die Bedeutung, die Herdan der Nachwuchsförderung beimisst. "Für ebenso wichtig halten Sie die Förderung älterer Arbeitnehmer." Fast ein Drittel der rund 400 Beschäftigten sei 50 Jahre und älter.
Martin Zeil ging auch auf das gesellschaftliche Engagement Herdans ein: Er habe sich in verschiedenen Fachgremien und -verbänden für seine Branche eingesetzt, unterstütze seit fast 20 Jahren die Arbeit der IHK zu Coburg. Außerdem liege ihm die Entwicklung der Stadt Coburg am Herzen, für die er sich "mit maßgeblicher Stimme" im Stadtrat engagiere. Herdan gehört der CSU-Fraktion an.
Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer der IHK zu Coburg, erklärte, dass mit der Staatsmedaille das unternehmerische und ehrenamtliche Wirken von Friedrich Herdan gewürdigt werde. Schnabel verwies insbesondere auf Herdans Einsatz für die Verbesserung wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in der Region. bro