Erleichterung beim TSV Meder: Nach dem überzeugenden 4:0-Heimerfolg gegen den FC Mitwitz, dem siebten Sieg in der laufenden Saison, hat die Mannschaft von Spielertrainer Simon Schiller ihren Negativtrend in der Fußball-Bezirksliga gestoppt. Dem SV Ketschendorf gelang dies mit dem 0:0 gegen die DJK Lichtenfels nicht ganz. Die Buchberg-Elf (16 Punkte) ist somit seit zehn Partien sieglos, hält mit dem Punktgewinn aber immerhin die Lichtenfelser (9 Punkte) auf Distanz.

Seine Pflicht hat der TSV Burgebrach erfüllt und mit dem 3:1-Sieg bei der DJK Don Bosco Bamberg II den TSV Mönchröden (Spiel in Breitengüßbach ist witterungsbedingt ausgefallen) vom ersten Platz verdrängt. Mit drei Punkten kehrte auch der SV Merkendorf vom TSV Marktzeuln zurück.

Bezirksliga West

TSV Meeder - FC Mitwitz 4:0 (2:0) Gegen die Gäste aus dem Frankenwald legte die Nerde-Elf von Anfang an beherzt los, ging engagiert in die Zweikämpfe und zeigte eine hohe Laufbereitschaft. Nachdem auch die Gäste erkennbar etwas aus Meeder mitnehmen wollten, entwickelte sich trotz der schlechten Platzverhältnisse ein abwechslungsreiches Bezirksligaspiel, bei dem die Heimelf am Ende die Nase deutlich vorne hatte. Die Gäste hatten die erste gute Chance im Spiel: Maximilian Meusel stand nach einer Flanke frei vor dem Meederer Gehäuse, brachte den Ball zum Torschuss aber nicht richtig unter Kontrolle. Kurz danach die Führung für die Heimelf: Nach einem Fehler der Mitwitzer Innenverteidigung eroberte Moritz Gemeinder den Ball, zog in den Strafraum und schob das Spielgerät flach an Gästetorhüter Jan Winterstein zum 1:0 in die Maschen (10.).

Nur wenig später schnappte sich Benny Kraußer einen Abpraller und setzte den Ball aus 16 Metern präzise ins rechte untere Eck zum 2:0. Mitwitz versuchte danach, den Anschluss zu erzielen, war optisch überlegen, jedoch spätestens am Meederer Strafraum mit dem Latein am Ende. Außer einer guten Chance für Niklas Arm, dessen strammen Schuss Niclas Steiner per Fußabwehr zur Ecke klären konnte (27.), hatten die Gäste keine zwingenden Tormöglichkeiten. Nach der Pause kam Meeder hellwach aus der Kabine und nutzte die erste Chance zur Vorentscheidung: Gemeinder setzte sich geschickt gegen seinen Gegenspieler durch und legte den Ball zu Kraußer, der dem Mitwitzer Keeper Jan Winterstein aus fünf Metern keine Chance ließ und zum 3:0 vollendete (50.).

Kurze Zeit später zog David Bauer nach einem langen Ball aus der Mitwitzer Hälfte alleine auf das Tor der Heimelf zu, scheiterte jedoch mit seinem Schuss am stark parierenden Heimkeeper Leonhard Eckardt (60. Min). Kurz danach legte die Heimelf noch einen drauf: Nach einem Ballverlust der Gästeabwehr eroberte Kraußer den Ball und legte auf für Moritz Gemeinder, der wenig Mühe hatte, auf 4:0 zu erhöhen (65.). Mitwitz hatte nach einem Eckball noch die Chance zum Ehrentreffer: Der Heimkeeper Leonhard Eckardt hatte jedoch etwas dagegen und parierte den Flachschuss aus fünf Metern von Markus Angermüller (80.). rm

SV Ketschendorf -

DJK Lichtenfels 0:0

Trotz schwerem Geläufe versuchten beide Mannschaften, mit spielerischen Mitteln zum Erfolg zu kommen. Weil sich beide Abwehrreihen aber aufmerksam präsentierten, entstand zunächst keine Torgefahr. Nach 13 Minuten hatten die Hausherren die erste Gelegenheit, aber Hanff zielte über das Tor. Danach wurde ein Treffer der DJK wegen einer vermeintlichen Abseitsposition aberkannt. Ein Freistoß von Kober war die erste Lichtenfelser Chance, doch der Versuch verfehlte sein Ziel deutlich (16.).

Es war der Startschuss einer Reihe Lichtenfelser Möglichkeiten. Erst lief Förtsch alleine auf das Ketschendorfer Tor zu, scheiterte aber an SV-Torwart Daniel Shabestari (20.). Dann stand plötzlich Kober alleine vor Shabestari, wollte den Ketschendorfer umspielen - und scheiterte. Vor der Pause hatten die Hausherren durch Johannes Hanff, Tolga Jungkunz und Florian Holder drei aussichtsreiche Gelegenheiten. Es blieb aber beim torlosen Unentschieden nach 45 Minuten.

Unmittelbar nach der Pause tauchte Holder frei am Fünfmeterraum der Gäste auf, aber verzog überhastet. Danach bestimmten Kampf und Kramp im Mittelfeld das wenig ansehnliche Spiel. Es dauerte bis zur 75. Minute, ehe es mal wieder eine Chance gab. Ketschendorfs Jungkunz stand nach gutem Seitenwechsel vor DJK-Torwart Luiz Schrepfer, doch der parierte. In dieser Phase kam Lichtenfels zu keinen Abschlüssen und stand meist in der eigenen Hälfte. Viel mehr passierte in der Schlussviertelstunde nicht mehr. Es blieb bei der gerechten Nullnummer. hm