Richtungsweisendes Spiel für die Vestekicker am Sonntag: Die Mannschaft von Coach Matthias Christl sollte im Dr.-Stocke-Stadion (16 Uhr) gegen den FC Oberhaid punkten, um nicht den Anschluss an das Spitzenduo zu verlieren. Nicht weniger Spannung verspricht das Derby zwischen Meeder und Mönchröden. Zum Duell der Tabellennachbarn (Platz 10 und 11) kommt es zwischen dem SV Würgau und dem SV Bosporus Coburg.

TSV Meeder -
TSV Mönchröden
Am Sonntag um 15 Uhr können sich die Zuschauer im Kastanienstadion auf eine weitere rassige Ausgabe des Derbys zwischen dem TSV Meeder und der Wildpark-Elf freuen. In den vergangenen Jahren entwickelte sich zwischen beiden Teams oftmals ein offener und interessanter Schlagabtausch. Gerade die Heimmannschaft wird alles daransetzen, die bisher verkorkste Heimsaison mit drei Niederlagen in drei Spielen gehörig aufzubessern. Dabei soll auch Torjäger Moritz Gemeinder helfen, der nach seiner Ellenbogenfraktur ins Aufgebot von Trainer Stefan Nöth zurückkehrt. Außer Gefecht sind dagegen weiterhin Engelhardt (Studium), Müller (Kreuzband), C. Dreßel (Muskelbündelriss), D. Gleißner (Blockade im Fuß), Bohl (Achillessehnenreizung), Heilingloh (Bänderriss im Knöchel) und Geisler (muskuläre Probleme). Da Nöth auf all diese Spieler bereits seit mehreren Wochen verzichten muss, schonte er beim Pokalauftritt gegen den FC Coburg unter der Woche sämtliche gesunden Spieler des Kaders. Trotz des personellen Engpasses rieb sich die Mannschaft letzten Sonntag bei DJK Bamberg II erneut auf, um am Ende dennoch unglücklich mit 2:3 zu unterliegen.
TSV Meeder: Komm - Klose, Krumm, Wächter, Riedelbauch, Gleißner J., Dreßel C., Pietsch, Bohl, Thiel, Knoch, Gemeinder, Mujanovic, Schorr, Steiner
TSV Mönchröden: Wegener/Knoch - Schmidt, Wicht, Kirtay, K. Greiner, Ko. Müller, Köhn, Engelhardt, Späth, Malaj, Treubel, Kai Müller, Ehrlich, Puff, R.Greiner - Es fehlen: Werner, Stammberger (beide verletzt), Bornitzky (Reserve), Kühn (verhindert), Endler (Urlaub).
    FC Coburg - FC Oberhaid
Der letztjährige Vizemeister aus dem Landkreis Bamberg, der in der Endabrechnung dieser Serie wiederum die Plätze an der Sonne im Visier hat, weist aktuell eine Bilanz von fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage auf und wird in der Vestestadt selbstbewusst agieren.
Die Schmach von Bamberg hat der FCC während dieser Woche aufgearbeitet. "Wir haben bis auf unseren Torwart durch die Bank einen rabenschwarzen Tag erwischt, was ab und an passieren kann", sagt Coach Matthias Christl. Den Oberhaidern bescheinigt er, dass sie sowohl fußballerisch als auch kämpferisch Qualität besitzen. Ihr wichtigster Akteur ist Marcel Kutzelmann, der in den vergangenen Jahren stets um die Torjägerkanone der Bezirksliga mitmischte und auch aktuell mit bereits neun Treffern als Punktegarant seines Teams gilt. Er sollte unbedingt neutralisiert werden. Coburg will mit gepflegtem Passspiel über die Außenbahnen mit Carl-Philipp Schiebel und Sertan Sener als Ideengeber in der Offensive Löcher in die gegnerische Abwehr reißen. Daniel Alles und Lukas Schuster fehlen urlaubsbedingt, Stürmer Daniel Sam ist weiterhin verletzt.
FC Coburg: Churilov/ Shabestari - Kimmel, Heinze, Schmidt, Schiebel, Mosert, S. Sener, G. Sener, Guhling, Dilauro, Carl, Scheler, Riedelbauch, Kolb, Teuchert, Brückner.

SV Würgau -
SV Bosporus Coburg

Die Würgauer erlebten am vergangenen Wochenende beim 0:6 in Breitengüßbach ein Debakel.Doch das Ergebnis trügt. Eine Stunde hielt die Sperber-Truppe gut mit, dann wurde sie eiskalt ausgekontert.
Für beide Mannschaften ist die Partie am Sonntag (15 Uhr) eminent wichtig, schließlich sind Würgau (7 Punkte) und Bosporus Coburg (6) direkte Tabellennachbarn. Es wird wohl ein Spiel, das mehr über den Kampf und den Einsatz als über spielerische Qualitäten entschieden wird. Ein torreiches Treffen ist bei der beiderseits schwachen Torausbeute bisher eher unwahrscheinlich.
SV Bosporus: Rutz/Demirezen - Rahmani, Tokgöz, Saglam, Knauer, Celik, Gashmi, Ergün, Ahmeti, Schneider, Özer,Testa, Atessacan, Kilic.