von unserer Mitarbeiterin Iris Bilek

Coburg — Der HSC 2000 Coburg ließ gegen Saarlouis nichts anbrennen und siegte vor 2348 Zuschauern in der HUK-Coburg-Arena verdient mit 33:28. Schon zur Halbzeit hatte die Truppe von Jan Gorr einen gesunden Vorsprung beim 20:12-Zwischenstand.
Ärgerlich war allerdings die erneute Verletzung von Philipp Barsties, der wohl mit den Beschwerden am Knie wieder länger ausfallen wird.

HSC 2000 Coburg gegen
HG Saarlouis 33:28 (20:12)

Das Spiel wurde nach dem Anpfiff zunächst noch einmal unterbrochen, um eine Schweigeminute für die Flugzeugabsturzopfer in Frankreich abzuhalten.
Der erste Treffer für den HSC 2000 Coburg fiel relativ schnell, so dass die Zuschauer sich setzen konnten. Aber Saarlouis wusste auch gut zu antworten. Dennoch lief es für die Mannschaft um Jan Gorr ab der 5.
Minute sehr gut.
Die Fehler der Gäste aus Saarlouis wurde zu jedem Zeitpunkt ausgenutzt, und so kam es, dass bei einem Stand von 7:3 in der 10. Minute Goran Suton für die Gäste bereits seine erste Auszeit nahm.
Dennoch: Die Coburger standen weiter wie eine Wand in der Deckung. Die HG Saarlouis hatte wenig Möglichkeiten, sich durchzusetzen oder eine Lücke zu finden, und dann war auf Coburger Seite auch noch ein gut aufgelegter Oliver Krechel im Tor, der einige Angriffe erfolgreich stoppte.
So blieb es nicht aus, dass der HSC 2000 Coburg die Führung ausbauen und bis zur Halbzeit mit acht Toren in Führung gehen konnte.
Zu leichtsinnig starteten die gastgebenden Akteure aber in die zweite Halbzeit. Die Fans, die schon in Baunatal dabei gewesen waren, hatten ein Déjà-vu-Erlebnis. Im Angriff lief man sich fest, und die Abwehr stand auch nicht mehr so fest wie in den ersten 30 Minuten. Neun Tore gelangen der HG in zehn Minuten, und die Coburger trafen in diesem Zeitraum nur vier Mal.
Deshalb rief Jan Gorr seine Spieler schon in der 40. Minute zur Auszeit, um die Einstellung neu zu unterstreichen. Als Saarlouis auf drei Tore herangekommen war, wechselte Oliver Krechel mit Havard Martinsen im HSC-Tor.
Im Angriff fiel zu diesem Zeitpunkt den HSC-Akteuren nicht mehr viel ein, und die Saarlouiser Deckung blieb oft erster Sieger. Es wurde viel zu oft quer gespielt, und der Druck auf das HG-Tor fehlte.

Wieder gefangen

Auch die Deckung leistete sich einige Unachtsamkeiten. Nachdem in der 48. Minute Philipp Seitle gefoult wurde und Philipp Kessler zwei Minuten pausieren musste, erhielt Goran Suton auch noch eine Gelbe Karte, weil er mit der Entscheidung nicht einverstanden war. Ab diesem Zeitpunkt nutzten die Coburger ihre Chancen wieder und ließen es nicht zu, dass die Gäste aus Saarlouis zu nahe herankamen. Die Punkte blieben letztlich auch verdient in der HUK-Coburg-Arena.