Nachbarduelle sind der besondere Reiz im Spielplan. Das ist auch in der Kreisliga so. Nach einigen Jahren Pause kommt es am 9. Spieltag wieder in Großgarnstadt dazu, wenn der Aufsteiger TSSV Fürth am Berg seine Visitenkarte abgibt.
Im Vorfeld der Serie hätte man dem Gastgeber die besseren Möglichkeiten eingeräumt, doch die 4:10 Punkte im direkten Vergleich sprechen für die Fürther. Allerdings fehlt dem Aufsteiger Spielertrainer Achim Engel. Der Dreh- und Angelpunkt leidet seit dem Pfarrweisacher Spiel an einer Oberschenkelverletzung. Doch die Gäste wollen dennoch überzeugen und den nächsten Sieg einfahren. Der SVG hingegen hat erst am letzten Spieltag sein erstes Erfolgserlebnis (3:0 in Niederfüllbach), ist aber noch immer Tabellenletzter.
Im zweiten Samstagsspiel steht ebenfalls ein Nachbarduell auf dem Programm.
Aufsteiger FC Coburg II erwartet den SV Ketschendorf, der bisher mit zwölf Punkten etwas hinter den Erwartungen blieb (11 Punkte), was einen Top-Platz angeht. Die Mannen vom Buchberg mit Spielertrainer Patrick Schuberth sind spielstark genug, um den jungen Stadtrivalen auf Distanz zu halten. Die Jungs von Oliver Bernhardt liegen mit zehn Zählern gut im Rennen, den sofortigen Abstieg zu verhindern.
Das Topspiel steigt beim TSV Meeder, denn der VfB Einberg kommt. Erster gegen Dritter heißt es da. Vor allem die 37 Tore des Bezirksliga-Absteigers sind beachtlich, wenngleich da das 9:0 von Staffelstein seine Spuren deutlich hinterlassen hat. Tim Knoch (12) ist zudem besonders hervorzuheben. Umgekehrt hat der VfB auch einen Kevin Skiba (8), wenngleich Trainer Achim Heisig viel Wert auf die robuste und stabile Abwehr vor Keeper Christian Heubner legt.
Zwischen den beiden Teams rangiert der TSV Pfarrweisach auf Platz zwei, der wie in der Vorsaison wieder eine tolle Rolle spielt. Gegen den TBVfL Neustadt/Wildenheid gelten Schneidawind & Co. wieder als Favorit. Doch beim Gast wartet man bei jedem Spieltag darauf, dass der Knoten platzt. Auch mit Sinan Bulat gelang es bisher nicht, erfolgreicher zu sein, was magere sechs Punkte unterstreichen.
Fünf Punkte beträgt schon der Abstand des Favoriten SC Sylvia Ebersdorf als Fünfter auf den Tabellenführer. Viel größer sollte dies nicht werden, um nicht schon in der Vorrunde die Hoffnungen auf den Titel zu begraben. Gegen den Schwabthaler SV sollte es leichter werden, als bei der Niederlage zuletzt in Einberg für das namhafte Ensemble von Trainer Olf Teuchert. Doch Vorsicht: Zum Start in die letzte Saison entzauberte Schwabthal die Sylvia am Hügelsee.
Die beiden Badstädter duellieren sich beim TSV Bad Rodach und da ist der TSV Staffelstein trotz der großen Pleite in der Vorwoche der Favorit. Aber vielleicht kann der Vorletzte (5 Punkte) die Verunsicherung und die Personalnot der Gäste ausnutzen. Auf dem Weg zum Klassenerhalt hätten die Jungs um Clemens Koropecki nichts dagegen.
Mit sechs Punkten ist dem SV Heilgersdorf weiter klar, dass nach dem Verlust von Christoph Rödel nach Sonnefeld nur der Klassenerhalt zählt. Gegen die Spvg Ahorn will Trainer Matthias Rödel einen Dreier. Hat die Elf von Coach Marcus Scheffler aber einen guten Tag, dann ist sie auch ohne den pausierenden Sebastian Knoch und den verletzten Nabiel Fitni schwer zu stoppen. Die Überaschungsmannschaft der Coburg Locals (5.) beschließt gegen Niederfüllbach um 17 Uhr die 9. Runde.