Vor dem Regionalliga-Turnier in Groß-Gerau hatte das Tanzsport-A-Team des TV Coburg-Ketschendorf die Zeit genutzt, nach dem guten Start mit der Choreografie "Phoenix" noch mehr an der Routine zu arbeiten. Die kleinen Wackler konnten abgestellt werden, so dass die Ausgangssituation für das Halten des Medaillenrangs gesichert sein sollte.

In der Vorrunde zeigten alle Teams eine Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorwoche. Die Oberfranken gingen an sechster Position aufs Parkett. Die in der Stellprobe gut gelegte Basis konnte ausgebaut werden. Zwar gab es erneut einen kleinen Wackler in den Pirouetten, der allerdings die Gesamtleistung nicht schmälerte. Die Qualifikation für das große Finale erwies sich als Formsache, und Trainer André Heller sowie die extra aus Düsseldorf angereiste Gasttrainerin Anette Gurnik forderten von den Sportlern eine Steigerung auf der emotionalen Ebene fürs Finale.

Die Auslosung ergab, dass der TVK das große Finale eröffnen sollte. Den acht Paaren gelang eine enorme Steigerung, so dass die Mannschaft sehr kompakt und geschlossen auftrat. In der zweiten Hälfte kam es allerdings zu einem kleinen Sturz eines Paares, das sich jedoch sofort wieder integrierte. Die beiden Trainer und auch die Mannschaft waren sehr stolz auf ihre Leistung. Elena von Hanstein, die von Nürnberg nach Coburg gewechselt ist, tanzte ihr 50. Turnier und war überwältigt von der Geschlossenheit des neu formierten Teams: "Ich bin mega-glücklich, den Wechsel vollzogen zu haben." Sie habe in ihren vergangenen Saisons, darunter auch in der Bundesliga, noch nie so eine Kompaktheit auf der Fläche erlebt.

Die Wertung (3 1 3 2 4) zeigte eine deutliche Annäherung an den zweiten Platz, den sich erneut das A-Team aus Nürnberg mit der Wertung 2 5 2 3 2 schnappte. Der Sieg ging zum zweiten Mal an das Team aus Bietigheim (1 2 1 1 1).

Trainer André Heller war damit zufrieden: "Wir haben den Viertplatzieren deutlicher auf Abstand gehalten und sind viel näher an das Team aus Nürnberg herangerutscht. Diesmal war sogar eine 1 in der Wertung, die uns Hoffnung für unser Heimturnier gibt."

Platzierungen: 1. Bietigheim A, 2. Rot-Gold-Casino Nürnberg A, 3. TV Coburg-Ketschendorf A, 4. TSC Kirchheim unter Teck A, 5. Badenia Weinheim B, 6. BSG Groß-Gerau A, 7. Wasserburg/Unterpfaffenhofen, 8. Schwarz-Gold Altenburg A, 9. TZ Ludwigshafen A.


Hochspannung vor Heimturnier

Für die Heimturniere am 18. und 19. März in der Coburger Angerhalle laufen momentan die Vorbereitungen auf Hochtouren.

André Heller hofft dann auch auf das heimische Publikum: "Man muss sich die Chancen vor Augen halten, dass wir hier das Ruder nochmals umreißen können, wenn wir mindestens Zweiter werden. Hier besteht dann noch die Möglichkeit, zur Relegation zur 2. Bundesliga zu fahren. Ich hoffe auf die Coburger Mauer."
Tickets gibt es in den Filialen der VR-Bank, in der Tanzschule Weinberg und auch an der Tageskasse. Weitere Informationen gibt's im Internet unter www.turniercoburg.de. mw