Der Jubel war in der alten Pakethalle am Güterbahnhof nicht zu überhören, als Ferenc Batyi von der SÜC Coburg verkündete, dass der TV 48 Coburg bei seiner ersten Finalteilnahme gewonnen hatte.
Der SÜC-Jugendpreis ging an den mitgliederstärksten Verein in Coburg, weil ein Querschnitt der Abteilungen von der "Biene Maya" bis zu der recht jungen Rugby-Sparte Intensität, Begeisterung und die tolle Jugendbetreuung unterstrich.
Überzeugt hatten aber auch die beiden anderen Finalisten. Kreativ wie schon im letzten Jahr - damals mit einem Theaterstück mit Integrationsgedanken - trat der FC Coburg auf und wurde neben dem zweiten Platz auch mit dem Publikumspreis belohnt, der mit 700 Euro dotiert war und erstmals ausgelobt wurde.
Mit gezielten Trainingselementen wartete der HSC 2000 Coburg auf, der eindrucksvoll demonstrierte, dass es von den ersten Pässen bis zur Bundesliga-Formation außer Talent viel Übungsarbeit gibt.
Als Preise hatte die SÜC 2000, 500 und 300 Euro zur Verfügung gestellt.
Ganz so einfach war die Formel des Sieges für den TV 48 Coburg nicht. Vielmehr hatte sich die Jury aus Medienvertretern mit dem Coburger Tageblatt, der Neuen Presse, Radio eins, dem Coburger Sportamt und eben der SÜC Coburg für die Jugend-Abteilung des TV 48 entschieden, weil sie auch von er Vielfalt angetan war.
Bei der Präsentation begann der spätere Sieger mit seiner Kernsportart Turnen. Auch wenn nicht alle Sportarten auf der Bühne abgebildet werden konnten, bekamen die Zuschauer einen guten Einblick über die Arbeit im Verein.
Als recht junger Verein stellte sich an Position zwei der FC Coburg vor und beeindruckend war das Schlussbild mit mehr als 50 Jugendlichen. Zuvor bekannte sich der Verein, der 2011 als FC Coburg aus der Taufe gehoben wurde, per Videoleinwand zu der Vergangenheit seiner Vorgängervereine, aber auch mit neuen Zielen.
Der HSC Coburg war auch mit einer großen Anzahl von Kindern und Jugendlichen angetreten und die Präsentation wurde mit viel Beifall bedacht.


Wahl der Leser entschied

Erstmals gab es Publikumspreis per Online-Wahl, den Vorsitzender Walter Luft für den FCC gerne entgegennahm.
Der Vorsitzende des Coburger Sportamtes, Jürgen Heeb, und Ferenc Battyi, die durch den Abend führten, sprachen wieder von einer gelungenen Veranstaltung und waren sich einig, dass es richtig war, den SÜC-Jugend-Cup weiter am Leben zu halten. Batyi betonte, dass es gerade im Finale der drei ausgewählten Vereine keine Verlierer gebe: "Alle waren mit Begeisterung und Herz dabei, stellten ihren Verein im Jugendbereich gut vor. So haben wir uns das auch im Vorfeld gedacht."
Jürgen Heeb rechtfertigte den Begriff "Sportstadt" Coburg auch mit den gelungenen Darbietungen der Vereine, die die Basis für die Erfolge im Erwachsenen-Bereich sind.
Batyi, früher selbst in der in der Jugendarbeit des SV Hut Coburg engagiert, versprach, dass es weiter eine Fortsetzung der Aktion geben werde, wenngleich man offen ist für kleine Neuerungen: "Wir überprüfen immer die Veranstaltung auf der Suche nach Verbesserungen."


Der SÜC-Cup geht weiter

Er forderte schon jetzt alle Coburger Vereine auf, sich entsprechend zu bewerben, wenngleich es auch für 2017 wieder entsprechende Anschreiben durch das Sportamt geben werde.


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