Die 2. Mannschaft des HSC 2000 Coburg möchte in der 3. Handball-Liga Ost am Samstag (20 Uhr) beim TV Germania Großsachsen (Baden-Württemberg) in die Erfolgsspur zurückfinden. Die drei Spiele im Kalenderjahr 2018 gingen für die Mannschaft von Trainer Martin Röhrig allesamt verloren. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge ist beinahe aufgebraucht, da die anderen Kellerkinder zuletzt überraschende Erfolge feierten.

Höchste Zeit also für die HSC-Reserve, an die Leistungen zu Saisonbeginn anzuknüpfen, als es die Mannschaft in den ersten sechs Partien vier Siege, unter anderem auch gegen das Spitzenteam aus Leutershausen, feierte. Die Coburger haben in diesen Begegnungen unterstrichen, dass sie leistungsmäßig durchaus in die obere Tabellenhälfte gehören.

TV Germania Großsachsen -
HSC 2000 Coburg II

Das Trainerteam Röhrig/Göhl hat die Schwachstellen der vergangenen Partien erkannt und den Aktiven im Training zuletzt immer wieder erklärt, was sie besser machen müssen. Neben der mangelhaften Chancenverwertung im Angriff kassiert die HSC-Reserve in der Abwehr zu viele Tore durch Tempogegenstöße. Schwächen, die am Samstag beim Tabellenachten TV Germania Großsachsen abgestellt werden sollten, wenn das Team endlich mal wieder Punkte einfahren möchte.

Im Hinspiel im September gab es diese zwei Punkte beim 32:24-Heimsieg, wenngleich das Spiel lange Zeit enger war, als das Resultat ausdrückt. Überragender HSC-Akteur war damals Benedikt Kellner mit zehn Treffern. Knüpfen die Coburger an diese Leistung in der Vorrunde an, dürfte dem ersten Sieg im Jahr 2018 wenig im Wege stehen.

Während sich Spitzenreiter TV Großwallstadt ein Polster auf die Konkurrenten erarbeitet hat, ist das Teilnehmerfeld besonders im unteren Tabellenbereich dicht gedrängt. Der HSV Bad Blankenburg steht aktuell auf dem letzten Tabellenrang, hat aber zwei Spiele weniger als die meisten Konkurrenten auf dem Konto. Dass am Sonntag gegen den Tabellenzweiten HC Erlangen II weitere Punkte dazukommen, gilt als unwahrscheinlich.

Bessere Chancen haben die anderen Kellerkinder. Dem SV Anhalt Bernburg (gegen MSG Groß-Bieberau/Modau, 9.), der SG Bruchköbel (gegen Northeimer HC, 10.) und dem TV Gelnhausen (gegen HSG Hanau, 6.) sind zu Hause durchaus doppelte Punktgewinne zuzutrauen.

HSC 2000 Coburg II: Tim Titze, Robin Hennig; Marvin Munoz, Nikola Franke, Lukas Dude, Jannik Merkwirth, Benedikt Kellner, Maximilian Drude, Jonathan Rivera, Jakob Knauer, Dominik Bühler, Kenny Schramm