Die Bayernliga-Volleyballer der SG Teamwork Ebersdorf/Coburg mussten sich nach einem packenden Kampf dem Tabellendritten TSV Bad Windsheim mit 2:3 geschlagen geben. Der "Trostpunkt", den es für eine Fünf-Satz-Niederlage gibt, reicht für die SG immerhin aus, um vorläufig wieder auf den siebten Tabellenplatz (14 Punkte) zu klettern und den Abstiegsrelegationsplatz zu verlassen. SG Teamwork - TSV Bad Windsheim 2:3

(18:25, 25:18, 23:25, 25:23, 8:15) Nach rund neun Jahren kehrten Beni Kucera und Co. zu einem Heimspiel in die Coburger Pestalozzihalle zurück. Das Spiel begann zwar trotz Schwierigkeiten mit der Netzanlage pünktlich um 15 Uhr, dafür konnte sich die Mannschaft von Trainer Volker Pohl aber nicht optimal auf die Partie vorbereiten. Im ersten Durchgang sahen die über 100 Zuschauer, wie die SG Teamwork, die nur mit acht Spielern aufliefen, den Start völlig verschlief und die Gäste aus Mittelfranken sich eine schnelle 15:5-Führung erarbeiteten. Erst nach einer Auszeit von Pohl kamen die SG'ler besser ins Spiel und verkürzten den Rückstand etwas. Dennoch ging der erste Satz klar 25:18 an die Gäste.

Im zweiten Satz drehten die Gastgeber auf, indem "Hansi" Nürnberger und Co. den Druck in Aufschlag und Angriff erhöhten. Mit 25:18 schaffte die SG den Satzausgleich. Im dritten Satz agierten beide Teams auf Augenhöhe. Ebersdorf/Coburg und Bad Windsheim bewegten sich im Gleichschritt auf das Satzende zu, doch die SG hatte das Glück nicht auf ihrer Seite. Beim Stand von 23:23 hämmerte Nürnberger einen Ball ins gegnerische Feld knapp vor den Fuß eines Abwehrspielers. Das Schiedsgericht erkannte die Bodenberührung des Balles aber nicht und ließ weiterlaufen. Der darauffolgende Angriff der SG Teamwork landete im Aus - den Satzball verwerteten die Gäste eiskalt.

Die Vestestädter steckten nach diesem unglücklichen Satzverlust allerdings nicht auf und zeigten im vierten Satz, dass sie mit den Spitzenteams der Liga mithalten können. In der Abwehr agierte die SG sehr aufmerksam und kratzte einige Bälle des Gegners noch vom Boden. Die Windsheimer überdrehten in der Folge und verschlugen einige leichte Bälle, so dass Ebersdorf/Coburg mit 25:22 wieder den Satzausgleich schaffte.

Für den Tiebreak nahm sich die SG Teamwork einiges vor, doch die Annahme kam nun völlig aus dem Rhythmus, kaum ein Angriffsball fand sein Ziel. Erst zum Ende hin fingen sich die Mannen von Volker Pohl wieder etwas, doch mehr als etwas Ergebniskosmetik war beim 8:15 im Tiebreak nicht mehr drin.

Schlüsselspiel in Neumarkt

Am Samstag (19 Uhr) gastiert die SG Teamwork beim Vorletzten ASV Neumarkt, der sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat. Nach fünf Niederlagen in Folge will Ebersdorf/Coburg unbedingt gewinnen, um den Anschluss an das Mittelfeld herzustellen.