In seinem dritten Auswärtsspiel in Folge möchte sich der FC Coburg (4./12 Punkte) am Freitag um 18.30 Uhr bei der SpVgg Ebing (12. Platz/3 Punkte) nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. "Wir dürfen uns keinen Ausrutscher erlauben. Die Bezirksliga West ist in dieser Saison sehr ausgeglichen. Ebing gilt als sehr heimstark und war in den vergangenen Jahren in der Endabrechnung fast immer im oberen Tabellendrittel angesiedelt", bekennt FC-Coach Matthias Christl.


Licht und Schatten

Zuletzt beim 3:2-Erfolg in Schammelsdorf machte er bei seiner Truppe Stärken und Schwächen aus. "Wir hatten 35 Minuten lang mit Mittelfeldpressing, häufiger Balleroberung und schnellen Offensivaktionen alles im Griff. Nach dem Anschlusstreffer fielen wir vorübergehend in ein Loch. Im weiteren Verlauf haben wir unsere Konter schlampig umgesetzt. Dass wir am Ende um den Dreierpack zittern mussten, war völlig unnötig", so Christls Analyse. In Ebing verlangt er von seinen Jungs Konzentration und Kreativität über 90 Minuten.

Die Gastgeber blieben bislang unter ihren Möglichkeiten, weil mit Michael Endres einer der besten Torhüter der Liga wegen eines Kreuzbandrisses langfristig ausfällt und der angeschlagene Toptorjäger Jan Dippold nur sporadisch zum Einsatz kam.


"Wir dürfen nicht mehr patzen"

SpVgg-Coach Heinrich Dumpert sieht die Partie gegen die Vestestädter als Schlüsselerlebnis für die kommenden Wochen. Der 51-Jährige, der Anfang der 1990er Jahre unter anderem für den VfL Frohnlach die Fußballstiefel schnürte und später den TSV Mönchröden zu Landesligazeiten coachte, möchte zügig aus dem Tabellenkeller herauskommen. "Wir müssen bis an unsere Leistungsgrenze herangehen. Wir dürfen nach unseren Scheitern in Würgau derzeit nicht mehr patzen", so Dumperts Pendant Christl.
Mit Kapitän Eric Heinze und Daniel Sam muss er allerdings auf zwei Urlauber verzichten.

FC Coburg: Churilov/Greiner - Kimmel, Alles, Scheler, Schuster, Guhling, Schmidt, G. Sener, Schiebel, Dilauro, Mosert, S. Sener, Carl, Kolb.