Alljährlich versammelt die World Kickboxing and Karate Association (WKA) Kampfsportler aus aller Welt, um die besten Wettkämpfer unter ihnen zu küren.


Zehn Stunden Flug


Knapp 10 Stunden Flug mussten die deutschen Sportler auf sich nehmen, um in Orlando an den Wettkämpfen teilnehmen zu können, wo sie von 30 Grad Celsius und subtropischem Klima empfangen wurden. Untergebracht wurden die Sportler in einem Hotel am Major Boulevard, in dessen Veranstaltungshalle auch die Wettkämpfe stattfanden.

David Vargas wurde auf die Weltmeisterschaft von seinem Trainer Stefan Müller (5. Dan) vorbereitet, der ihn auch in die USA begleitete und bei der Vorrunde mit an der Matte stand.


Finalteilnahme war das Ziel


Das Ziel sollte auf jeden Fall die Finalteilnahme sein, um den im vergangenen Jahr erreichten Weltmeistertitel möglichst zu verteidigen. Doch es zeigte sich, dass es ein schwerer Weg sein würde.
Auf der Kampffläche von David Vargas tummelten sich starke Kämpfer verschiedenster Nationen, unter anderem aus der Türkei, dem Libanon, England, Brasilien und den USA, um ihr Bestes zu geben.

Bis zum Einzug ins Finale konnten Trainer und Sportler aus Coburg zufrieden sein. Dann traf David Vargas auf Nationalteamkollegen Roy Jordan. Der Coburger ging sehr früh mit einem direkten Faustangriff in Führung, konnte jedoch den Ausgleich nicht verhindern, und es stand kurz vor Kampfzeitende 1:1.
Fast mit dem Gong konnte jedoch der Gegner von David Vargas dessen Angriff auskontern und einen weiteren Punkt setzen. Somit war die Finalteilnahme für den Coburger nicht mehr zu retten. Nach der Goldmedaille im letzten Jahr durfte der Karateka dennoch mit dem dritten Platz, den er sich mit einem Italiener teilte, sehr zufrieden sein.


Zwei Goldmedaillen


Mit jeweils einer Goldmedaille kamen Maximilian Mathes aus München und Nikolai Pourraki aus Ansbach aus den USA zurück.
Beide Sportler starteten in den Qualifikationsturnieren für Bushido Coburg und wurden ebenso von Trainer Stefan Müller vorbereitet und unterstützt. Die beiden ehemaligen Landeskaderschüler von Stefan Müller konnten bei den Weltmeisterschaften in allen Kämpfen überzeugen und sind nun verdient Weltmeister.