Coburg — Im Team der VSG Coburg/Grub ist alles im "grünen Bereich", nachdem auch noch Daniel Malescha verpflichtet wurde. "Einer hat noch gefehlt im Team. Aber nun können das Trainergespann Maric/Pohl sowie Teammanager Michael Dehler das Thema Kader vorerst ein wenig beruhigt abschließen", so Frank Heumann aus dem Funktionärsteam des Erstliga-Aufsteigers.
Mit Daniel Malescha kommt ein weiterer, junger Spieler in die Reihen der Coburger, der in der ersten Bundesliga mit anpacken wird. Als Diagonalspieler hat er schwierige und wichtige Aufgaben zu lösen, das ist ihm bewusst. Für Daniel Malescha ist das Saisonziel 13/14 klar: Minimum Klassenerhalt und er will sich dabei innerhalb der Mannschaft integrieren.
In einem Gespräch verriet der Volleyballspieler noch mehr:

Herr Malescha, Sie waren eigentlich zuerst in Moers als Spieler im Gespräch und auch dort im Einsatz?
class="artFett">Daniel Malescha: Ja, ich hatte die Möglichkeit, zwischen dem Moerser SC und der VSG Coburg/Grub auszuwählen. Beide Vereine sind für mich äußerst attraktiv gewesen und wer die Wahl hat, hat die Qual. Weil zwei meiner ehemaligen Spielerkollegen in Moers unterwegs sind, habe ich mich eigentlich entschlossen, dort zu beginnen.

Doch überraschend sind Sie jetzt in Coburg gelandet.
Moers war eine recht kurze und gute Erfahrung für mich. Es hat halt nicht zu 100 Prozent geklappt. Deswegen konnte ich mich umso mehr freuen, dass die Türen und Tore der Coburger weit offen stehen. Man hat mich richtig freundlich aufgenommen hier in dieser schönen Stadt.

Was macht eigentlich einen guten Diagonalspieler aus?
Teamarbeit ist das Wichtigste. Wobei ich den idealen Diagonalspieler mit Ruhe und Gelassenheit ausgestattet sehe. Daran, und an der optimalen Zusammenarbeit mit dem Zuspieler sowie meinen anderen Kollegen arbeiten wir gerade. Der Diagonalspieler hat wichtige Angriffsaufgaben. Oft gehen von ihm wichtige Impulse aus.

Dann kommen Sie ja mit Merten Krüger toll aus?
Das Training läuft super. Wir müssen uns jetzt noch weiter zusammenfinden, aber bei jeder Einheit kommt mehr Sicherheit und Präzision hinzu. Mit Merten Krüger und mit Adam Kocian und ganz klar mit allen anderen Spielern, verstehe ich mich ausgezeichnet.

Sie kennen die VSG-Mannschaft schon von früher?
Klar beobachtet man sich. Und das seit Regionalligazeiten, als ich noch in Kempfenhausen gespielt habe. Aber auch in der zweiten Bundesliga haben wir uns schon berührt. Wir hatten damals immer den Kürzeren gezogen. Mein Bruder Florian hat die VSG während der letzten Saison mit der ASV Dachau ein wenig mehr ärgern können. Dachau war das einzige Team, das die VSG zweimal schlagen konnte. Ich glaube aber, dass Dachau sich in diesem Jahr sehr schwer tun wird.

Die Fragen stellte Frank Heumann.