Gleich sieben Athleten vom TV 1848 Coburg nutzten den dritten Lauf der Bahnlaufserie in Erlangen um sich auf die Saison einzustimmen. Die beste Leistung über 1500 Meter an diesem Abend zeigte sicherlich Christiane Adriaanse, die mit 4:49,75 Minuten in die Freiluftsaison einstieg. Damit war sie genau zehn Sekunden schneller als im Jahr zuvor an identischer Stelle.

Knapp 40 Läuferinnen und Läufer gingen auf der Bahn am Europakanal an den Start und wurden von den Organisatoren der LG Erlangen auf drei Läufe aufgeteilt. Die schnellsten Männer eröffneten den Wettkampf. Mit dabei waren auch Martin Militzke und Dominic Arnold. Militzke, der bereits einiges an Erfahrung auf der Mittelstrecke mitbringt, durfte sich an diesem Abend über eine neue persönliche Bestzeit freuen. Auf Rang 7 kam er in einer Zeit von 4:14,06 Minuten ins Ziel, gefolgt von Dominic Arnold, für den die Uhr nach 4:21,01 Minuten stehen blieb. Schnellster Läufer war Niklas Buchholz vom TSV Hemhofen, der in 3:58,88 Minuten auch als Einziger unter vier Minuten blieb.

Die restlichen Coburger waren im zweiten der drei Zeitläufe. Hier sorgte mit Anne Kesselring vom LAC Quelle Fürth eine ehemalige deutsche Meisterin für ein gleichmäßiges Tempo. In ihrem Sog liefen Kristof Kaloscai und Christiane Adriaanse gleichmäßige Runden und nutzten dieses Rhythmus für gute Zeiten. Für den ältesten der drei Kaloscai-Brüder sprang neben dem zweiten Platz im zweiten Lauf auch eine Zeit von 4:46,54 Minuten hinaus. Nicht weit zurück lag Christiane Adriaanse als Zweite bei den Frauen. Besonders stark ist die Leistung von Jakob Häfner (Jahrgang 2004) einzuschätzen, der als einer der jüngsten Starter im Feld in 4:51,96 Minuten überzeugte. Knapp dahinter folgte Matyas Kaloscai in 4:52,13 Minuten.

Miklos Kaloscai absolvierte die drei und eine dreiviertel Runde in 5:10,11 Minuten. Sophia Franz vom TSV Staffelstein war zwar zwei Sekunden schneller als im Vorjahr, aber mit ihrer Zeit von 5:40,05 dennoch nicht zufrieden. Wieder einmal zeigte das Organisationsteam von der LG Erlangen, dass es auch mit wenig Aufwand eine überzeugende Veranstaltung auf die Beine stellen kann, bei der neben dem Spitzen- auch der Breitensport voll zur Geltung kam.