Der Anwohner verständigte die Rettungsleitstelle, und kurz darauf fand sich ein größeres Aufgebot an Rettungs- und sonstigen Einsatzfahrzeugen ein. Es stellte sich heraus, dass drei Jugendliche - zwei 14-jährige Jungen und ein 18-jähriges Mädchen - mit einem Feuerzeug und einer Spraydose hantiert hatten. Dabei kam es zu einer Stichflamme. Zunächst wurde befürchtet, dass dabei ein größeres Feuer entstanden ist. Doch das war glücklicherweise nicht der Fall. Allerdings erlitt einer der beiden 14-Jährigen Verbrennungen zweiten Grades im Gesichtsbereich und wurde per Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Nürnberg transportiert. Der andere Junge und das Mädchen kamen zwar mit leichteren Verletzungen davon. Trotzdem wurden die beiden vorsorglich ins Klinikum Coburg gebracht. Die SÜC hatten noch Mitarbeiter vor Ort geschickt, weil man befürchtete, dass eine Gasleitung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dem war aber nicht so. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 5000 Euro. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen übernommen.