"Siegfried Derks hat sich durch seinen persönlichen Einsatz über viele Jahrzehnte um den Stadtteil Neu- und Neershof verdient gemacht." Mit diesen Worten übergab ihm Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) die Silbermedaille "Die Stadt Coburg dankt". In erster Linie stand die nunmehr schon 40-jährige Tätigkeit als Ortssprecher für Neu- und Neershof bei den Stadtratssitzungen.

Dieses Recht nahm Derks pflichtbewusst wahr und vertrat konsequent die Bürgeranliegen seines Stadtteiles. Seine kommunalpolitische Laufbahn begann bereits 1966 als Gemeinderat, 1969 als Zweiter und 1972 als Erster Bürgermeister. Obwohl an eine Eingemeindung 1976 nach Rödental gedacht wurde, liebäugelte Derks mit einem Anschluss an Coburg. Das Gerangel über den Verkauf des "Mühlteiches" führte dazu, dass Neu- und Neershof ein Teil Coburgs wurde. 15 Jahre führte Derks die Ortskanzlei seiner Heimatgemeinde.

Er ist Vorsitzender des Bürgervereines. Einige Projekte konnten im Stadtteil dank seines Mitwirkens umgesetzt werden. So erinnerte Tessmer an den Kanalbau, den Kinderspielplatz, die Umstellung der Wasserversorgung, den Bau des Radweges und die Erneuerung des Eselsbrunnens.