Die deutlich favorisierten Unterfranken kamen sofort gut ins Spiel und setzten sich mit 2:0 ab. Das Spiel der Badstädter war von zu schnellen Abschlüssen und zu wenig Druck auf die Abwehr geprägt. So gelang es Partenstein nach 15 Minuten eine sichere 8:3-Führung heraus zu spielen. Die Zeichen standen also für Rodach einmal mehr deutlich schlecht.
Auch eine Auszeit von Trainer Schreier brachte kaum Besserung. Angetrieben vom sehr guten Torwart Simon Weiß kamen die Rodacher aber kurz vor der Pause nochmal heran. Ein 4:0-Lauf machte das Halbzeitergebnis anschaulicher und man ging mit 12:15 in die Kabine.
Die Ansprache war klar: "Da ist mehr drin". Den besseren Start nach Wiederanpfiff legten erneut die Partensteiner hin, sie behaupteten ihre Vier-Tore-Führung bis zum 16:20.
Doch die nie aufsteckenden Rodacher kamen durch schnelles Angriffsspiel und durch eine robuste Abwehr zurück.
Angefeuert vom zahlreich erschienen Publikum verkürzen die Badstädter den Abstand auf ein Tor (21:22; 23:24). Die Partie wurde hitziger, aber die jungen Schiedsrichterinnen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und behielten stets den Überblick. Dann sah man erneut alle Fälle davon schwimmen, als der Ball leichtfertig im Angriff verspielt wurde und die Gäste sich erneut mit zwei Toren absetzten (24:26).
Rodach legte aber nach (25:26) und als Simon Weiß wenige Sekunden vor Schluss den Partensteiner Angriff abwehrte, kochte die Halle. Postwendend leitete er den Gegenstoß ein und Jakob Förtsch netzte den Ball sicher in die gegnerischen Gabel ein. Dennoch hatten die Gäste Zeit für einen Angriff, den aber Förtsch prompt verhinderte. Ein letzter Wurfversuch brachte Torwart Weiß kaum noch in Bedrängnis und er hielt den ersten Punktgewinn der SG Bad Rodach fest. Jetzt gilt es vor allem die Motivation aus diesem Spiel mit in die nächste Partie bei Post SV Nürnberg zu nehmen, um dort erneut zu punkten.