Zurzeit sind alle verfügbaren 3-D-Drucker an der Hochschule Coburg in Aktion. Es werden Stirnbügel produziert, die anschließend zu einem Gesichtsschutz gegen Corona-Infektionen zusammengebaut werden. Sie sollen schnell in der Region zum Einsatz kommen.

Die Initiative, Stirnbügel für einen Gesichtsschutz zu drucken, kam aus dem new:lab am Campus Design, dem interdisziplinären Labor von Professor Markus Stark und Professor Peter Raab. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Lorenz Raab griff sie auf und begann einfach die ersten Stirnbügel auf zwei 3 D-Druckern im new:lab zu produzieren.

Alle arbeiten daran

Mittlerweile hat sich die ganze Aktion in der Hochschule Coburg deutlich ausgeweitet, heißt es in einer Pressemitteilung der Hochschule. Die Bügel für den Gesichtsschutz werden aktuell auf allen verfügbaren 3 D-Druckern hergestellt. Ob im Studiengang Integriertes Produktdesign, im Institut für Prototypen und Modellbau, im Makerspace von Creapolis oder dem new:lab - alle arbeiten zusammen. Im Makerspace werden zudem stabile PET-Folien für die Visiere auf dem Lasercutter zurechtgeschnitten. Sie werden dort zwischen die Bügel aus dem 3 D-Drucker eingesetzt - und fertig ist der Gesichtsschutz.

Mittlerweile sind auch engagierte Maker aus der Stadt und dem Landkreis Coburg und die Coburger Unternehmen Kapp und Niles sowie Kaeser Kompressoren mit an Bord und unterstützen die Aktion der Hochschule. Der Gesichtsschutz ist vielseitig einsetzbar. Alle bisher produzierten 100 Schutzschilde werden in den nächsten Tagen dem Klinikum Coburg zur Verfügung gestellt.