Zehn Innenarchitektur-Studenten aus drei verschiedenen Nationen haben im Rahmen eines Praxisprojekts Entwürfe zur geplanten Umgestaltung vorgestellt. Ziel war es, nicht nur die Attraktivität der Ausstellung, sondern auch die Vielseitigkeit der räumlichen Nutzung zu erhöhen. Die großformatigen Kunstwerke nationaler und internationaler Künstler sollen in einem Ambiente präsentiert werden, das auch Platz für Musik- oder Literaturabende bietet.

Galeristin Beate Heller hat es besonders der Entwurf von Studentin Agnes Meyer angetan. Dieser ist vor allem eins: schräg. Durch die diagonal ausgerichtete Raumaufteilung kann der Galeriebesucher vom Eingang bis zum Gartenausgang am Ende blicken. Gleichzeitig geben Trennwände und Sitzecken der Kunst einen eigenen Raum. Geschickt eingesetzte Akzente bei der Farbgestaltung und Wahl der Einrichtungsgegenstände tragen noch zum Kontrastprogramm bei.
Projektleiter Wolfram Richter freut sich über die Zusammenarbeit von Studierenden und Galeriebesitzern: "Durch das Einbeziehen von Praxisprojekten in den Ausbildungsbetrieb der Hochschule haben die Studenten die Chance, das Tätigkeitsfeld eines Innenarchitekten frühzeitig und direkt kennen zu lernen."

Beteiligt waren neben deutschen Studierenden auch der jordanischer Student Mudaffa Maayata und Studentin Melissa Still aus den USA.