Geehrt wurden aber auch vier Kirchenvorstände, die bereits in der vierten und fünften Periode mitarbeiten. Das heißt, so Wunder: "Sie bringen sich seit mehr als 20 Jahren im Kirchenvorstand zuverlässig und fleißig mit ein." Pfarrer Wunder - der in Großwalbur wohnt und für die dortige evangelische Kirchengemeinde sowie für Ahlstadt und Ottowind zuständig ist - betonte in seiner Ansprache die besondere Bedeutung der Ahlstadter Kirchenvorstände. Da er als Pfarrer nicht immer vor Ort sein könne, müsse der Vorstand manche Dinge eigenständig regeln. Nach dem plötzlichen Tod von Vertrauensmann Rolf Beiersdorfer vor gut sieben Jahren übernahm Wolfgang Westhäuser diese Rolle. "Er kümmert sich um vieles und ist der erste Ansprechpartner für den Pfarrer", sagte Wunder.

Als "sehr rührig" beschrieb der Pfarrer Andrea Wölfert, die fast 30 Jahre für die Kirchengemeinde tätig ist. Das Geld der evangelischen Kirchengemeinde verwaltet schon lange die Bank-Fachfrau Sabine Weber. Sie sei mit ihrer Aufgabe im Kirchenvorstand gewachsen, lobte Pfarrer Wunder.
Dem Landwirt Gerhard Kupfer sei es zu verdanken, dass immer wieder einmal Gottesdienste draußen auf dem Feld stattfinden. Er halte aber auch bei Bedarf den Kontakt zu den Handwerkern im Gemeindehaus, da er tagsüber im Dorf beschäftigt sei.

Bei vielen Anlässen gespielt


Dem Organist Werner Bischoff gratulierte der Geistliche zu 40 Jahren Orgeldienst. Bereits als Konfirmand fing Bischoff an, die Orgel zu spielen. "Als 15-Jähriger hat er laut der Kirchenbücher seinen den ersten Lohn erhalten", wusste der Pfarrer. Für Gottesdienste, Hochzeiten und Trauerfeiern fährt Bischoff inzwischen seit rund 25 Jahren von Meeder nach Ahlstadt.

Die Geehrten erhielten neben einem Geschenk der Kirchengemeinde eine Urkunde, unterzeichnet von der Regionalbischöfin Dorothea Greiner. Den Gottesdienst umrahmte der Gesangverein unter Leitung von Hans Pfeiffer. kagü