Zu der Finalrunde an der Hochschule Coburg hatten sich vier Finalisten qualifiziert. Sie mussten dem Publikum ihre Abschlussarbeiten, die alle in Zusammenarbeit mit Unternehmen entstanden waren, präsentieren. Anschließend bestimmte eine Jury aus Unternehmensvertreter und Hochschullehrern die Reihenfolge der Preisvergabe.

Der Absolventenpreis ist mit insgesamt 6000 Euro dotiert. Platz 1 ging an Matthias Linhardt von der Universität Bamberg. Den zweiten Platz sicherte sich Hannes Müller von der Hochschule Coburg. Seine Masterarbeit zu dem Thema "Modellgetriebene Softwareentwicklung für Computertomographen" entstand in Kooperation mit Siemens AG Sector Healthcare Erlangen und wurde von Professor Volkhard Pfeiffer betreut. Lars Ackermann und Lutz Lukas von der Universität Bayreuth, die eine Gemeinschaftsarbeit einreichten, und Jan Streller von der Hochschule Hof teilten sich die beiden dritten Plätze.


Die Preisverleihung fand in diesem Jahr erstmals an der Hochschule Coburg statt. Sie wurde begleitet von einem Fachprogramm. Prof. Dr. Thomas Wieland, Hochschule Coburg, referierte über "Das Internet der Dinge als Realität von heute". Anschließend gaben Professor Andreas Henrich, Universität Bamberg, und Prof. Volkhard Pfeiffer, Hochschule Coburg, den Unternehmen Hinweise dazu, wie sie am besten über Praktika und Abschlussarbeiten Kontakte zu Hochschulen und Studierenden knüpfen können.

Im IT- Cluster Oberfranken haben sich Unternehmen und Institutionen aus ganz Oberfranken zu einem regionalen Branchen-Netzwerk zusammengeschlossen. Der IT-Cluster Oberfranken bietet oberfränkischen IT-Unternehmen sowie Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und Organisationen eine Plattform für den Know-how-Transfer und den gegenseitigen Austausch auf dem Gebiet der Informationstechnik und Softwareentwicklung.