Die Klavierkinder von Diplomklavierpädagogin Innesa Bauer wollen nicht nur Klavierspielen üben, sie möchten auch vor Publikum auftreten. Bei einem Konzert zum Valentinstag bekamen sie diese Gelegenheit und die Sechs- bis 17-Jährigen brachten ihre Konzertgäste gleich mit.

In der Thüringisch-Fränkischen-Begegnungsstätte lauschten Eltern, Großeltern und Geschwister nahezu zwei Stunden den voller Liebe und Leidenschaft gespielten Meisterwerken von "Romantischen Träumereien zum Valentinstag" großer Meister.

Klassik, Romantik, etwas Nostalgie, selbst Eigenkompositionen versprachen musikalische Köstlichkeiten. Für ihren Auftritt hatten alle fleißig geprobt und sich, wie in Künstlerkreisen üblich, fein gekleidet. Selbst nach ihren Präsentationen fehlte die tiefe Verneigung vor ihrem Publikum nicht.

"Dieses Jahr hat für uns sehr erfolgreich angefangen, wie in den letzten Jahren zuvor auch", freute sich Innesa Bauer. "Meine beiden Schülerinnen haben beim Wettbewerb Jugend musiziert die Jury mit ihrem Können überzeugt und alle waren begeistert", schwärmte Bauer. Das Siegerduo, die achtjährige Sophie Schelhorn aus Neustadt und Nele Reister (elf Jahre) aus Rödental eröffnete das romantische Abenteuerkonzert mit heiteren und fröhlichen Werken musikalischer Vorbilder.


Debüt für die Jüngsten



Als die Jüngsten, die Sechsjährigen Mädchen Nina Lichtscheindl, Sophie van Reimersdahl und Emma Franke am eleganten Flügel ihr Debüt gaben, ernteten die Kleinsten stolz machenden Beifall und strahlten. Emma kommt heuer in die Schule, jedoch Klavier spielt sie bereits ein Jahr, nach Noten. "Ich finde die Melodien immer so schön", erzählte Emma begeistert.

Während die Finger von Jannik Bühling (acht Jahre) über die Tasten huschten, suchten seine Augen stets den Blickkontakt zu seiner Klavierpädagogin, die ihm lobend zuzwinkerte. Mit poppigen Stücken trumpfte Lotta Büchner (8) auf und der große van Beethoven wäre sicher von Marcel Hampls (16) dargebotener Mondscheinsonate voll zufrieden.

Laura Maul (12) wählte mit Mozarts Sonate A-Dur ebenfalls Klassik. Mozarts Fantasie d-Moll stand bei Lea Fischer (14) im Programm, der Vorjahressiegerin des Wettbewerbs "Jugend musiziert".

Nach der Pause präsentierte Juliet Röser (13) ihre Fortschritte am Flügel. Übrigens siegte auch Juliet beim Wettbewerb vor vier Jahren. Sehr romantisch spielte Clara Fischer (17) Tschaikowski und der 14-jährige Tobias Speyerer zeigte wieder einmal sein Talent als Komponist mit gefühlvollen Eigenkompositionen. Isabell Schirner (13 Jahre) ließ Memory aus dem Cats-Musical aufleben und die Geschwister Clara und Lea Fischer traten nach ihren Soloparts als Duo noch einmal auf. Der zehnjährige Jakob Franke trat zunächst mit Beethoven auf und später sogar im Duo mit der Klavierlehrerin. Da einige Kinder ausfielen, gab Innesa Bauer eine professionelle Zugabe. mvn