Denn nach mehreren Jahren kehrt der in Coburg aufgewachsene Sänger Matthias Rexroth am Montag mit einem Liederabend im Kongresshaus zurück. Im Gepäck: zwei Uraufführungen aus der Feder des in Ahorn lebenden Komponisten Gerhard Deutschmann. Beginn: 19.30 Uhr.


"Wonne der Wehmut" lautet das Motto des Programms, das die Deutschmann-Uraufführungen mit Liedern höchst prominenter Komponisten-Kollegen kombiniert: Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Gustav Mahler. Die beiden dreiteiligen Liederzyklen Deutschmanns entstanden auf Anregung des Sängers.


"Es liegt ein Singen in der Luft"

Eigentlich sollten sie schon im Frühjahr 2016 zur Uraufführung gelangen, wo sie - so der Komponist - "vom Text besser in die Jahreszeit gepasst hätten." Wegen einer Erkrankung Rexroths musste das Konzert damals verschoben werden.
Der erste Zyklus "Frühlingsträume" Opus 215 entstand bereits im Jahr 2011 nach drei Gedichten von Matthias Rexroth, der sich hier (wie der Komponist betont) "auch als feinsinniger Poet erweist" ("Es liegt ein Singen in der Luft, ein unbeschreiblich Klingen"). Der zweite Zyklus von Deutschmann, der an diesem Abend erstmals öffentlich erklingen wird, trägt die Nummer 226 im Werkverzeichnis und wurde 2014 komponiert.


Die Text-Vorlage der drei Lieder sind Gedichte von Hugo von Hofmannsthal ("Vorfrühling", "Im Grünen zu singen", "Ich lösch das Licht"). Beide Zyklen sind Matthias Rexroth gewidmet. ct