Kunst inszeniert unsere Wirklichkeit oder unsere Wahrnehmung der Realität. Und hilft uns, sie zu erfassen, zu durchschauen, zu bewältigen. Der Förderpreis der Stadt Coburg geht diesmal an zwei junge Künstler, die bereits sehr eigenständig und sinnfällig ihren eigenen Weg zur Spiegelung der Wirklichkeit gehen, an die mit Videosequenzen und Installationen überzeugende Anne-Theresa Wittmann, die in Coburg ihr Abitur abgelegt hat, und den Fotografen Alf Maron, der seine Ausbildung in Neustadt absolviert hat.

Bestimmt wurden die beiden durch eine unabhängige Jury, bestehend aus dem freischaffenden Maler Gerd Kanz, den Coburger Kunsterziehern Andrea Peitz, Martin Spychala und Joachim Goslar und dem Vorsitzenden des Coburger Design-Forums Oberfranken, Auwi Stübbe.

Der Coburg-Bezug muss bleiben, wie Kulturreferent Norbert Tessmer bei der Präsentation der Preisträger dieses Jahres betonte, auch wenn es in den letzten