Dies ist der vollständige und unbearbeitete Bericht der Polizei. Es wurden keine redaktionellen Änderungen oder Kürzungen vorgenommen. 

Polizeibericht der Inspektion Coburg vom Samstag, 1. Januar 2022

Stadt Coburg

Unerlaubt Schreckschusswaffen geführt

In der Silvesternacht trugen zwei Personen unerlaubt eine Schreckschusswaffe bei sich.

Ein 31-jähriger und ein 14-jähriger benutzten unmittelbar nach Mitternacht in der Karl-Türk-Straße einen Schreckschussrevolver. Bei einer durchgeführten Kontrolle durch Beamte der Polizeiinspektion Coburg, konnten diese keinen entsprechenden Waffenschein nachweisen. Gegen beide wird nun wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz ermittelt.

Mit Polenböllern unterwegs

Bei einem 15-jährigen Kronacher wurde am Freitagabend verbotene Pyrotechnik und Diebesgut aufgefunden.

Durch eine Streife der Coburger Polizei wurde ein Jugendlicher im Coburger Bahnhof einer Personenkontrolle unterzogen. Neben einem zuvor entwendeten Hinweisschild, konnten die Beamten bei diesem zudem Polenböller auffinden. Sowohl das Diebesgut, als auch die pyrotechnischen Gegenstände wurden sichergestellt. Zudem wird gegen den 15-Jährigen wegen Diebstahls und eines Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz ermittelt.

Betrunken Naziparolen gegrölt

Zwei stark betrunkene Männer liefen am Neujahrsmorgen durch die Ketschengasse und riefen laute Naziparolen. Bei Eintreffen der Streife lag der 39-Jährige regungslos auf der Straße. Ein Zeuge teilte den Beamten mit, dass der Mann kurz zuvor ein flüssiges Medikament eingenommen hatte und anschließend bewusstlos wurde. Er kam mit dem verständigten Rettungswagen ins Klinikum Coburg. Sein Begleiter, ein 66-jähriger Mann, der ebenfalls Naziparolen grölte, beleidigte außerdem noch einen ausländischen Mitbürger. Im Anschluss wollte er noch in eine in der Nähe befindliche Gaststätte, was der Wirt aber aufgrund der Pöbeleien und der hohen Alkoholisierung unterband. Daraufhin bekam der Gaststätteninhaber einen Faustschlag ins Gesicht. Gegen beide alkoholisierten Personen wird nun ermittelt. 

 

Landkreis Coburg

Brand einer Mülltonne

NIEDERFÜLLBACH, LKR. COBURG. Ein Unbekannter warf in der Silvesternacht einen Böller in eine Papiertonne. Der Brand konnte durch die verständigte Feuerwehr gelöscht werden, bevor der Müllbehälter beschädigt wurde.

Feuerwehreinsatz in Bad Rodach

BAD RODACH, LKR. COBURG. Silvestermittag meldete eine Frau Rauchwolken aus dem Terrassenfenster eine Nachbarwohnung in der Färbergasse. Die Feuerwehrleute mussten gewaltsam in die Wohnung eindringen, da niemand öffnete. In der Küche stand ein  Topf mit Fleisch auf dem Herd. Dies hatte die Wohnungsinhaberin wohl vergessen, als sie die Wohnung verließ. Nach guter Durchlüftung der Wohnung war der Einsatz beendet. Auch hier entstand keinerlei Sachschaden.

Führerscheinverlust am Silvestertag

DÖRFLES ESBACH, LKR. COBURG. Seinen Führerschein ist ein 78-jähriger Coburger am letzten Tag des Jahres losgeworden. Kurz vor 11.00 Uhr kam einer Streifenbesatzung in Dörfles-Esbach ein Citroen Jumper entgegen, der das Rechtsfahrgebot missachtete. Es erfolgte daraufhin eine Kontrolle des Fahrers. Am Fahrzeug sahen die Beamten auch einen frischen Unfallschaden. Nur wenige Minuten zuvor meldeten Zeugen der Polizei einen Pkw, der am Ortseingang von Dörfles, der  geradeaus über eine Verkehrsinsel gefahren ist und die Beschilderung zerstörte. Außerdem nahm dieses Fahrzeug einer bisher unbekannten Zeugin die Vorfahrt beim Kreisverkehr Rückertstraße.

20 Minuten später befuhr der Citroen-Fahrer die Coburger Straße von Dörfles-Esbach kommend in Fahrtrichtung Coburg. Eine vor ihm fahrende 57-Jährige bremste langsam vor der Ampel ab. Der 78-Jährige erkannte dies aber auch nicht und fuhr ungebremst auf den Fiat Panda auf. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die zuvor begangene Unfallflucht konnte aufgrund des Schadensbildes eindeutig dem Citroen-Fahrer zugeordnet werden.  Hier endete die Fahrt für den 78-Jährigen. Da er aufgrund seiner körperlichen Mängel augenscheinlich nicht mehr in der Lage ist, ein Fahrzeug verkehrssicher im Straßenverkehr zu führen, ordnete die Staatsanwaltschaft Coburg die Sicherstellung des Führerscheines an. Sachdienliche Zeugenhinweise, nimmt die Coburger Polizeiinspektion unter der Telefonnummer 09561/645-0 entgegen.

 

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