Deren Mitarbeiter sprechen in der Regel unvermittelt Grundstückseigentümer an und bitten um sofortige Erteilung eines Auftrages, besispielsweise der Asphaltierung einer Hofeinfahrt, teilte die Polizei mit.

Nicht selten wird hier in minderwertiger Qualität gearbeitet. Verträge werden oft nur mündlich geschlossen, für die erbrachte Leistung werden teilweise hohe Geldbeträge in Bar gefordert. Neben der Problematik der "Schwarzarbeit" können fehlende Rechnungen oder Firmenanschriften zu Problemen bei Gewährleistungsansprüchen führen.

Bei der Überprüfung der Arbeiter einer Teer-Kolonne in Zilgendorf (Kreis Lichtenfels) stellten die Polizeibeamten fest, dass der verantwortliche Arbeiter keinerlei schriftliche Aufzeichnungen führt, die laut Zoll vorgelegt werden müssten.
Hier wurde eine entsprechende Anzeige erstattet.

Weiter sind derartige Arbeiter von einem 41-jährigen Altenkunstadter gemeldet worden. Der Zeuge nannte einen dunklen VW Passat mit britischem Kennzeichen als Fahrzeug der Arbeiter. Bei der Überprüfung konnten die Männer nicht mehr angetroffen werden, allerdings stellte sich bei Recherchen über das Kennzeichen heraus, dass die Kolonne nach der Bezahlung und kleinen Vorarbeiten in Parsberg abgezogen war, ohne die Arbeiten abzuschließen und deshalb bei der zuständigen Polizei Betrugsanzeige erstattet wurde.

Die Polizei warnt davor, derartige Arbeiten gegen Vorkasse ausführen zu lassen. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass bei der Vergabe derartiger Aufträge mit erhöhter Vorsicht vorgegangen werden sollte, um späteren Ärger zu vermeiden.