Seit Anfang November arbeitet die gemeinsame Ermittlungsgruppe Moos, bestehend aus Beamten der Polizei Neustadt bei Coburg und der Kripo Coburg, an insgesamt 20 Fällen des Einbruchdiebstahls. Bei den Tatobjekten handelt es sich um Wohnungen, eine Tankstelle, Gaststätten und Geschäfte.

Aufmerksam sind die Beamten auf die Täter geworden, weil die Männer ihr Diebesgut absetzen und zu Geld machen wollten. Es stellte sich heraus, dass es sich um Schmuck aus einem der Tageswohnungseinbrüche in Neustadt handelte. Nach weiteren Ermittlungen gerieten ein 23-Jähriger und ein 24-Jähriger aus Neustadt in Tatverdacht. Beide konnten am Donnerstagnachmittag vorläufig festgenommen werden. In der gemeinsamen Wohnung der jungen Männer fanden die Polizeibeamten Diebesgut und stellten es sicher.


Der 23-jährige Mann gestand inzwischen drei Wohnungseinbruchdiebstähle, bei denen insgesamt Schmuck im Wert von über 80   000 Euro und mehrere tausend Euro Bargeld entwendet worden waren. Der zweite Mann schweigt bislang.

Einen Teil des Schmucks hatten die beiden bereits an einen Goldankäufer verkauft. Da der Inhaber wiederrum einen Teil des Schmucks bereits weiter veräußert hatte, ermitteln die Beamten jetzt gegen ihn wegen Hehlerei.
Den Ermittlern gelang es, einen Großteil des Diebesguts sicherzustellen. Der 24-Jährige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Beamte der Kripo Coburg führten am Freitag den 23-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Coburg dem Haftrichter am Amtsgericht Kronach vor. Der Richter erließ Untersuchungshaftbefehl.

Ob die beiden für mehr als die drei Wohnungseinbrüche in Frage kommen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Ermittlungen der EG Moos und der Staatsanwaltschaft Coburg dauern weiter an.