Die Übertragungsnetzbetreiberin "Tennet" als Antragstellerin hat alle erforderlichen Unterlagen für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens bei der Regierung von Oberfranken in Bayreuth vorgelegt.

Die Regierung ist zuständig für die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens. Die geplante Energieleitung soll auf dem Gebiet der Kommunen Coburg, Rödental, Dörfles-Esbach, Grub am Forst, Ebersdorf, Sonnefeld, Weidhausen, Michelau, Redwitz, Marktzeuln und Marktgraitz verlaufen. Landschaftspflegerische Kompensationsmaßnahmen für das Vorhaben sind außerdem in der Gemeinde Ahorn vorgesehen.

In den kommenden Tagen wird die Regierung von Oberfranken die Planunterlagen an rund 60 von der Baumaßnahme potenziell betroffene Stellen und Behörden sowie an die von der Stromleitung berührten zwölf Gemeinden verschicken.

Diese Träger öffentlicher Belange haben dann Gelegenheit, sich zur Planung aus fachlicher Sicht zu äußern. Parallel dazu werden im Anhörungsverfahren die umfangreichen Planunterlagen in 13 Aktenordnern für einen Monat in den betroffenen Gemeinden öffentlich zur allgemeinen Einsichtnahme für die Bürger ausgelegt. "Die Bürger werden damit am Verfahren beteiligt und haben die Möglichkeit, Einwendungen zu erheben", teilte Martin Steiner, stellvertretender Pressesprecher bei der Regierung von Oberfranken mit.

Informationen im Internet

Nähere Einzelheiten zu Ort und Zeit der öffentlichen Auslegung sowie zur Möglichkeit, Einwendungen gegen die Planung zu erheben, geben die Gemeinden bekannt. Die vollständigen Planunterlagen sind zudem zeitgleich zur öffentlichen Auslegung auf der Internetseite der Regierung von Oberfranken auch elektronisch abrufbar.