Das Resultat sind - bei den Millefiori-Kugeln wie bei den Paperweights - bunte, filigrane Muster. Rund 500 Paperweights hat der in inzwischen hochbetagt in Kassel lebende Sammler Karl-Hans Knudsen in mehreren Jahrzehnten zusammengetragen. Neun davon hat Hauschke in die Dauerausstellung integriert.

Geschichte einer Glasmode

Sie spiegeln im Grunde die Geschichte einer Glasmode wider, die um 1840 vornehmlich in Frankreich aufkam und nur wenige Jahrzehnte überdauerte. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs rückten die gläsernen Briefbeschwerer wieder in den Fokus von Sammlern und wurden infolgedessen auch wieder produziert.

Veränderungen geplant

Kunst oder Kitsch? "Das sollen die Besucher selbst entscheiden", meint Sven Hauschke. Und wenn einige Besucher irritiert sein sollten, Glas aus dem 19. und 20.