Wohnen im Altstadtbereich, ein Werkstattgebäude als Loft umnutzen: Für das Areal an der Ecke Mühlgasse/Walkmühlgasse interessiert sich ein Bauträger, der die vorhandenen Gebäude abreißen und Wohnungen schaffen möchte. Noch sind in dem Areal auch gewerbliche Betriebe zulässig (früher befand sich dort eine Glaserei).

Deshalb soll nun ein neuer Bebauungsplan für das Viertel um die ehemalige "Lautermühle" aufgestellt werden. Es handelt sich um das Gebiet zwischen dem ehemaligen Hahnflussbett, der Mühlgasse und der Walkmühlgasse. Im Zuge dieses Planaufstellungsverfahrens wird auch geklärt, was mit dem markanten Eckgebäude geschehen kann.

Es steht unter Ensembleschutz; das Landesamt für Denkmalpflege hält es für ein stadtbildprägendes Gebäude in diesem Teil des Altstadtensembles. Deshalb solle es erhalten werden, fordert das Landesamt.
Im ehemaligen Werkstattgebäude könnten Loftwohnungen untergebracht werden. Sollte der Bauträger eine Tiefgarage planen, so muss er berücksichtigen, dass das Areal am Rand des Überschwemmungsgebiets der Itz liegt.

An der Tiefgarage hätten laut Tageblatt-Informationen auch benachbarte Grundstücksbesitzer Interesse, die jetzt schon einen Teil des Areals als Stellplatz nutzen. Eigentümer Horst Carl jedenfalls hätte Interesse zu verkaufen, wie er dem Tageblatt sagte. Ein Interessent sei das Bauunternehmen Hauch. Dessen geschäftsführender Inhaber Max Beyersdorf sitzt für die CSU mit im Bausenat.