"Wort gehalten", vermeldete Juso-Kreisvorsitzender Coburg-Land, Kanat Akin, bei einem Treffen von SPD-Kommunalpolitikern in der Region. In seiner Funktion als Jugendbeauftragter des Landkreises Coburg hatte sich Akin vorgenommen, mehrere Projekte in Gang zu setzen. Nunmehr konnte er den dritten Erfolg vermelden: unter www.einbuergerung-in-coburg.de steht seit kurzem ein mehrsprachiges Portal mit vielen Informationen zur Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft im Rahmen einer Einbürgerung online. "Damit wurde ein Antrag der SPD-Kreistagsfraktion wie der SPD-Stadtratsfraktion Coburg aus dem Jahr 2015 umgesetzt", freut sich der Neustadter Kreisrat, der 2012 selbst eingebürgert wurde.


Wie ein Lotse

"Mir ging es um eine Lotsenfunktion durch den Dschungel von Vorschriften und Formularen. Das ist gut gelungen.
Vor allem finde ich gut, dass die Informationen in sechs Sprachen zur Verfügung gestellt werden", so Akin. Außer in deutscher Sprache informiert das Portal auch auf Englisch, Türkisch, Russisch, Polnisch und Arabisch über Vorteile und Voraussetzungen einer Einbürgerung.


Paten gesucht

"Arbeiten müssen wir noch am Aufbau eines Netzwerks von Einbürgerungspaten, die den Einbürgerungsinteressenten und sein familiäres Umfeld persönlich unterstützen und Türen öffnen", blickt Akin auf die nächsten anstehenden Schritte. Auch hierzu hat er den Fachstellen von Stadt und Landkreis seine weitere persönliche Unterstützung zugesichert - und sich selbstverständlich auch als Pate zur Verfügung gestellt. "Ich würde mich freuen, wenn dem Aufruf von Stadt und Landkreis noch viele weitere Paten folgen würden. Denn der Aufwand ist doch minimal. Es geht einfach darum, im eigenen Umfeld für die deutsche Staatsbürgerschaft Werbung zu machen."

Oberbürgermeister Frank Rebhan (SPD), der den Antrag zusammen mit Akin in den Kreistag eingebracht hat, freut sich zusammen mit seiner Kollegin aus dem Coburger Stadtrat, Bettina Lesch-Lasaridis, über das Engagement seines jungen Kollegen. Beide sicherten Akin zu, die Initiative auch in Zukunft zu unterstützen.


In Bewegung gebracht

Auch zwei weitere Projekte des Jugendbeauftragten Kanat Akin kommen kontinuierlich voran: So wird das Angebot an Freizeitbussen zu Einzelveranstaltungen vom Bedarfsverkehr ab 1. September zu einem regelmäßigen Nahverkehr jeden Freitag und Samstag auf der Achse zwischen Neustadt und Coburg ausgeweitet, nachdem die Nachfrage zugenommen hat. "Hier hast du etwas in Bewegung gebracht, was den Jugendlichen in der gesamten Region zugutekommt und für mehr Sicherheit auf unseren Straßen sorgt", freut sich Rödentals Zweiter Bürgermeister Thomas Lesch (SPD). Möglich macht dies der neue Nahverkehrsplan des Landkreises Coburg.


Ein weiteres Projekt

Gerade jetzt am Beginn der Sommerferien wichtig wird eine dritte Initiative von Kanat Akin im Rahmen seiner Arbeit als Jugendbeauftragter: die regionale Datenbank soziale Berufe. Dort kann man sich über regionale Angebote für den Bundesfreiwilligendienst, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), Sozialpraktika und auch das Praxissemester Soziale Arbeit informieren. Umgesetzt wurde diese Online-Plattform im Rahmen "Jugend macht Coburg" sowohl im Internet als auch auf Facebook. "Träger von Maßnahmen, die offene

Stellen bewerben wollen, finden hier ein hervorragendes Umfeld und absolut kostenloses Angebot", ruft Kanat Akin Wohlfahrtsverbände und Träger sozialer Einrichtungen auf, sich zu registrieren und ihre Stellen einzutragen. "Es ist wirklich ganz einfach und man kommt sofort an die Zielgruppe in unserer Region, aber auch bundesweit", so Akin abschließend.


Er hat schon wieder neue Ideen

"Ohne die Unterstützung der Fachstellen im Landratsamt und beim Regionalmanagement wäre das natürlich nicht möglich gewesen", gibt Kanat Akin den Dank der Kommunalpolitiker an die Verwaltungsfachleute weiter. Dabei wird ihm mit Blick auf die umgesetzten Initiativen nicht langweilig. Denn einige neue Projekte hat er bereits im Blick.