Teddybär aus "See-Not" gerettet: Unbekannte Täter haben in der Nacht auf Sonntag (30. August 2020) in Neustadt bei Coburg einen etwa einen Meter großen Plüsch-Teddybären in einen See geworfen. Dies berichtet die Polizei.

Demnach bemerkte eine Anwohnerin am Sonntagmorgen ein schwimmendes Plüschtier im Waldfriedensee im Ortsteil Wildenheid. Laut Polizei handelt es sich um einen circa einen Meter großen Teddybär eines bekannten örtlichen Familienunternehmens  in der Mörikestraße. Von dem dortigen Firmengelände war der runf 15 Kilogramm schwere Teddy in der Zeit von Samstag, 17 Uhr bis Sonntag, 9 Uhr, entwendet worden.

Plüsch-Bär "lieblos in das Gewässer geworfen"

Anschließend wurde er durch die unbekannten Täter bis zum etwa zwei Kilometer entfernten See gebracht und dort "lieblos in das Gewässer geworfen", wie die Polizeiinspektion Neustadt mitteilte. Der speziell angefertigte Teddybär hatte einen Wert von etwa 250 Euro. "Die Rettung des Teddys aus seiner misslichen Lage ermöglichten Firmenmitarbeiter am Montag", so die Polizei weiter. Hinweise zu den "Teddybär-Schändern" nehme die Polizei Neustadt entgegen.

Der Teddy sei jetzt auf jeden Fall erkältet, äußerte sich die Firmenchefin mit einem Augenzwinkern zum Zustand des Bären. Dies geht aus einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur hervor. Dennoch bleibe ein ungutes Gefühl. Ob das Stofftier wieder aufgestellt werden könne, sei derzeit noch ungewiss. Weil der Bär noch nass sei, lasse sich der entstandene Schaden noch nicht genau beziffern.

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