Drei Megawatt Nennleistung sind für ein Kraftwerk nicht viel. In erster Linie ist die Anlage, die derzeit an der Uferstraße entsteht, auch für die Fernwärmeerzeugung gedacht. Aber nicht nur: Weil Anteile von Wind- und Sonnenstrom im Netz stark schwanken können, werden Anlagen gebraucht, die bei Bedarf schnell an- und einspringen können, um das Stromnetz stabil zu halten. Deshalb wollen die SÜC ihr Blockheizkraftwerk mit anderen zu einem virtuellen Großkraftwerk zusammenschließen. Das dürfte sich auch finanziell lohnen: Strom, der kurzfristig gebraucht wird, lässt sich teuer verkaufen. Insgesamt wollen die SÜC ihren Anteil an selbst erzeugtem Strom bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent steigern. Derzeit kommen nur acht Prozent des im SÜC-Gebiet verkauften Stroms aus eigenen Anlagen, das meiste davon aus den Wasserkraftwerken am Main.

Mehr zum Thema in der Printausgabe des Coburger Tageblatts vom 17./18. März.