Verursacher des Unfalls, bei dem weit über 100 000 Euro entstanden, war ein 18-jähriger Fahranfänger, der mit seinem Auto auf den Gegenfahrbahn kam und dort mit einem Müllauto kollidierte.

Bis in die Nachtstunden ist am Freitag die Bundesstraße 303 zwischen Sonnefeld und Ebersdorf nach einem schweren Verkehrsunfall gesperrt gewesen (Tageblatt vom 20. April). Jetzt hat die Polizei die Details zum Unfallhergang bekannt gegeben.
Ein 18-jähriger Fahranfänger war es, der aus bisher noch ungeklärter Ursache gegen 14.30 Uhr mit seinem Ford in Fahrtrichtung Coburg auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit dem entgegenkommenden Müllfahrzeug zusammenstieß.
Durch den Aufprall kam der Lkw ins Bankett, drehte sich auf der Fahrbahn und kam anschließend in einem angrenzenden Wald auf dem Dach zum Liegen. Der Ford wurde ebenfalls in eine angrenzende Böschung geschleudert. Der Fahrer des Ford und sein 29-jähriger Beifahrer wurden zum Glück nur leicht verletzt und kamen vorsorglich ins Klinikum Coburg. Der 53-jährige Lkw-Fahrer überstand den Zusammenstoß ohne Verletzungen.
Für die Bergung der beiden Fahrzeuge musste die Bundesstraße insgesamt drei Stunden komplett gesperrt werden. Mit eingesetzt an der Unfallstelle war die Feuerwehren aus Ebersdorf bei Coburg und aus Sonnefeld sowie die Straßenmeisterei Coburg. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden - dieser addiert sich zu einer Gesamt-Schadenssumme von 137 000 Euro. pic