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Coburg
Kneippbecken

Leichtsinnige Nutzer bringen Betrieb in Gefahr

Während einer Pandemie muss man besonders vorsichtig sein; am Kneippbecken in Coburg klappt das nicht so richtig.
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Die Kneippanlage in Ketschendorf  Foto: Dorothea Schaal
Die Kneippanlage in Ketschendorf Foto: Dorothea Schaal

In den vergangenen Tagen gab es Klagen über einige Nutzer der Kneippanlage, die sich nicht an Hygiene- und Abstandsregeln halten. Bei der Nutzung des Kneippbeckens ist gegenseitige Rücksichtnahme, Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Umsicht unabdingbar. Darauf weist der Kneipp- und Naturheilverein Coburg in einer Pressemitteilung hin. Dazu gehört die Einhaltung des Abstandsgebotes, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes, falls man den Abstand nicht einhalten kann, und ein zügiges Verlassen des Geländes, um weiteren Menschen die Nutzung zu ermöglichen. Darüber hinaus gilt die Empfehlung, den Handlauf mit Handschuhen anzufassen.

Es droht die Einstellung des Betriebs

Mehrere Menschen helfen dem Verein bei der Pflege und Instandhaltung des Beckens, sei es durch vorübergehendes Wasserablassen und Ausfegen oder durch Mäharbeiten auf dem Grundstück. Auch hier hat es laut Mitteilung Klagen gegeben, dass die derzeitigen Grundregeln nur ungenügend eingehalten und die Arbeiten behindert würden. Die Kneippanlage in Ketschendorf sei ein öffentliches, kostenfreies Gesundheitsangebot der Kneippbewegung. Werde weiterhin nicht Rücksicht genommen, sehe sich der Kneipp- und Naturheilverein dazu gezwungen, den Betrieb einzustellen. red