Einer der bekanntesten zeitgenössischen Künstler der Region steht im Zentrum der großen Herbst-Ausstellung des Kunstvereins Coburg: Robert Reiter.

Obwohl Reiter bereits mit zahlreichen Präsentationen hervorgetreten ist, darf die Schau im Kunstverein besondere Aufmerksamkeit beanspruchen. Erstmals werde Reiter, 1932 bei Preßburg/Bratislava geboren, eine Werkauswahl zeigen, deren Schwerpunkt auf seinen Materialbildern liegt (Robert Reiter: Fernen folgen - Spuren setzen", 11. September bis 10. Oktober).

Sein Schaffen soll in dieser Ausstellung, so der Kunstverein in einer Mitteilung, "unter dem Aspekt der Figuration und Abstraktion eingeordnet" werden.

"Wie kommt es, dass ein Künstler in seinem Schaffen über Jahrzehnte hin eigentlich verkannt wird?" Dieser Frage will die von Nicole Guether kuratierte Ausstellung nachgehen. Der in Untersiemau lebende Reiter werde hauptsächlich als Maler der fränkischen und südeuopäischen Landschaften wahrgenommen. Dabei sei er ein großer Künstler der Abstraktion.

Robert Reiter, der an der Akademie der bildenden Künste in München studierte, war bis 1995 als Kunstpädagoge an Coburger Gymnasien tätig.red