Die Engel verkündeten in der Nacht der Geburt Jesu in Bethlehem zwar den Frieden in der Welt, aber selbst im Heimatland Jesu, in Israel und Palästina, herrscht Unfriede. Die Krisen auf unserem Planeten, in Osteuropa, im Nahen Osten, in Afrika, die Sorgen um Hungersnöte und die Ausbreitung von Krankheiten wie Ebola, bestimmten die Themen vieler Predigten und Fürbitten in den Coburger Weihnachtsgottesdiensten. Die evangelischen Christen sammelten am Heiligen Abend für den Wiederaufbau einer abgebrannten Schule in Tansania. Die Katholiken sammelten für Adveniat, das Hilfsprojekte in Lateinamerika unterstützt.

Das besondere in diesem Jahr: Die beiden Hauptkirchen der Stadt, die evangelische Morizkirche und die katholische Augustinkirche sind vorübergehend geschlossen. So rückten die Christen der beiden großen Konfessionen zusammen und feierten im Hof von Schloss Ehrenburg eine ökumenische Christvesper.