Damit ist das Hausverbot gegen eine Betriebsrätin, die zudem noch in dem Industrieunternehmen als Schwerbehindertenvertreterin tätig ist, nicht länger haltbar.

Eine Woche zuvor hatte es vor dem Arbeitsgericht eine erste Verhandlung dazu gegeben. Am Montag, 5. Oktober, dem letzten Urlaubstag, fand die Mitarbeiterin des Industrieunternehmens einen Brief ihres Arbeitgebers im Postkasten. Darin wurde mitgeteilt, dass es ihr mit sofortiger Wirkung verboten sei, das Firmengelände zu betreten.


Ansturm der Zuhörer

Die Frau ist seit rund 30 Jahren bei dem Unternehmen beschäftigt, engagiert sich als Schwerbehindertenvertreterin und im Betriebsrat.