Das Gremium begutachtete den Fortschritt der dortigen Arbeiten zur Neugestaltung.

Sorgen bereite den Räten der Zustand der Thujen des Wandelgangs von der Aussegnungshalle zu den Urnengräbern. Die Bäume des romantischen Gangs sehen von innen stark mitgenommen aus.

Mit sieben zu eins Stimmen entschied sich das Gremium trotzdem vorrangig für die Empfehlung eines Ensemble-Schutzes. Man wolle versuchen, die einzigen noch herausragenden Bäume auf dem Gottesacker zu erhalten. Mit Pflegemaßnahmen und Lüften von innen könne der etwa 30 Meter lange von Thujen und Eiben überwachsene Wandelgang vielleicht noch gerettet werden. Doch solle zur Entscheidungsfindung der Kirchenvorstand eingebunden werden.

Ein weiterer Anlaufpunkt war die Weidenmühle in Scherneck, die seit einem guten Jahr eine neue Besitzerin hat. Im Sommer begann Pia Jörg mit dem Bau eines rustikalen Holzzaunes rund um den Grundbesitz.
Da der Grenzverlauf falsch eingeschätzt worden sei, sei es zu einer 1,60 Meter breiten Überbauung auf Gemeindegrund entlang des Spurbahnwegs gekommen, informierte Bürgermeister Rolf Rosenbauer (CSU). Dass dies passiert ist, hatten bereits Bürger in der letzten Bürgerversammlung kritisch kommentiert.


Zweiter Zaun geplant

Weiter habe die Besitzerin vor, zum Schutz ihrer Tiere auch den nördlichen Teil Richtung Hirtengasse einzuzäunen, sagte Rosenbauer. Aus Gründen der Verkehrssicherheit bot die Gemeinde Pia Jörg an, im Abstand von 1,60 Metern von der Straßenkante einen Zaun errichten zu können. Der Ausschuss empfiehlt daher gegen eine Stimme dem Gemeinderat, Folgendes zu beschließen: Die durch den Zaun überbaute Fläche mit 1,60 Metern Breite wird an Frau Jörg verpachtet.

Somit sei der Rückbau des Zaunes momentan nicht notwendig. Im Gegenzug solle die Grundstücksbesitzerin zusichern, den noch zu bauenden Zaun entlang der Hirtengasse mit einem Abstand von mindestens 1,60 Metern von der Straßenkante zu errichten. Ein schriftlicher Vertrag solle vorbereitet werden.

21 Standorte der Multifunktionsgehäuse für den Breitbandausbau in der Gemeinde stehen fest. Doch der 22. macht noch etwas Kopfzerbrechen. Daher schaute sich das Gremium im Gemeindeteil Obersiemau auf Höhe der Gasstätte Ehrlicher nach geeigneten Möglichkeiten um. Dabei schälten sich zwei bis drei Vorschläge heraus, die Rolf Rosenbauer in den nächsten Tagen abklären möchte.