Coburg
Handball 3. Bundesliga Ost

HSC Coburg gewinnt auswärts mit elf Toren Vorsprung

Der HSC Coburg lässt mit einer hervorragenden 6:0-Deckung Auerbach keine Chance und gewinnt mit 34:23.
Mehr als 100 HSC-Fans folgten ihrer Mannschaft nach Auerbach und wurden für ihren Mühen belohnt. Sie feierten den HSC vor, während und nach der einseitigen Partie. Unbestrittener Liebling ist und bleibt Torwart Havard Martinssen, der in der ersten Halbzeit gerade einmal acht Gegentore zuließ. Fotos: Iris Bilek
Mehr als 100 HSC-Fans folgten ihrer Mannschaft nach Auerbach und wurden für ihren Mühen belohnt. Sie feierten den HSC vor, während und nach der einseitigen Partie. Unbestrittener Liebling ist und bleibt Torwart Havard Martinssen, der in der ersten Halbzeit gerade einmal acht Gegentore zuließ. Fotos: Iris Bilek
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Der reaktivierte "Oldie" Linsmeier sprang für Andersson ein. Auch der Ausfall von Kirchner wurde kompensiert. Der HSC 2000 Coburg gab die richtige Antwort auf die Niederlage in Baunatal: Schon vor der Pause legte das Horvat-Team den Grundstein zum 34:23-Erfolg in Auerbach. Dabei zehrte der nach dem Wechsel dann unkonzentriert agierende HSC vom 17:8-Pausenvorsprung und wirkte lange nicht mehr so zwingend.

Allerdings hatten die Auerbacher um die Ex-HSCler Matthias und Michael Werner große Probleme mit der diesmal defensiven Deckung und einem dahinter glänzend aufgelegten Havard Martinsen im Tor.

39 Minuten vor Spielbeginn, einige HSCler hatten angefangen sich warm zu machen, als es plötzlich auf einmal richtig laut wurde in der Halle und sich ein bis dahin gut gehütetes HSC-Geheimnis offenbarte: Stefan "Linsi" Linsmeier betrat das Spielfeld und wurde gleich mit Sprechchören gefeiert. Die Reaktivierung des Linkshänders, als "Stand-by-Spieler" - er wurde noch nicht verabschiedet - wurde durch die Schulterverletzung von Johan Andersson schneller als geglaubt nötig.

Linsmeier fand mit Tobias Wannenmacher auch gleich den richtigen Gesprächspartner auf dem Parkett: "Das du dir das in deinem Alter noch antust", äußerste der Ex-Erlangener, der zu Saisonbeginn das Traineramt beim Bayernligameister übernommen hat.

Aber erst als die Partie bereits entschieden war (14:23/44.) durfte Stefan Linsmeier zum ersten mal ran. Aber wie: Er kam, er warf, er traf, gerade einem eine Minute auf dem Feld und ließ kurz später einen weiteren Treffer folgen, als er sich den ball in der Luft von der linken Hand in die rechte legte und mit seinem schwächeren Wurfarm zuschlug - das können wohl nur erfahrene Spieler wie er!

Pokalspiel am Mittwoch in Rimpar


Mit dem Bayern-Pokalspiel am Mittwoch bei den DJK Rimpar Wölfen wartet auf den HSC nun eine englische Woche.

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