Dieser Mann ist für alles zu haben. Als echter Macho, als Tester "Herr Steron" oder im Badeanzug anno dazumal: Kaum, dass das Dörfleser Original Volker Weigand die Bühne betritt, ist das Publikum beim großen "Fasching der Vereine" nicht mehr zu halten. Weigand, im normalen Leben Polizeibeamter, hätte wohl auch als Komödiant Karriere machen kann. Am Samstag brillierte er in gleich drei Rollen, meisterte die Moderation gemeinsam mit Tanja Friedel und stieg in die Bütt.


"Spontane Eingebungen"



"Heuer ist der Fasching mit viel Arbeit verbunden", sagt Weigand, nachdem der Faschingsabend für ihn vorbei. Zum ersten Mal hat er sich heuer zu mehreren Rollen - und damit auch Auftritten - überreden lassen. Weigand ist ein Urgestein des Faschings. Er steht nicht nur seit nunmehr 25 Jahren in Dörfles-Esbach auf der Bühne, auch bei der Prunksitzung der Coburger Narrhalla hat er einen Stammplatz. Außerhalb der närrischen Zeit ist der dann der Publikumsliebling in seiner Theatergruppe. Das Spielen sieht der Jugendkontakt-Beamte der Coburger Polizei als Ausgleich zum Beruf. Und nach dem Dienst schreibt er dann seine Büttenreden? Bei dieser Frage lacht Weigand und schüttelt den Kopf. Seinen Text hat er am Freitag, dem Tag der großen Generalprobe, morgens um neun Uhr verfasst. Die Ideen, erklärt er, sammele er im Laufe des Jahres im täglichen Leben, im Fernsehprogramm oder sie kommen als "spontane Eingebungen".

Mehr dazu lesen Sie im Coburger Tageblatt