Das Frankenderby in der Handball-Bundesliga zwischen dem HC Erlangen und dem HSC 2000 Coburg, das am Samstag um 19 Uhr in der Arena Nürnberger Versicherung ausgetragen wird, wirft einen gewaltigen Schatten voraus. Die Vorfreude bei den fränkischen Fans ist groß, die Nachfrage nach den Tickets übersteigt die Erwartungen. Bislang wurden für das Duell zwischen den Mittel- und Oberfranken mehr als 7000 Karten abgesetzt. Wie bei den Spielen gegen den deutschen Rekordmeister aus Kiel und beim "Zweitliga-Weltrekord" gegen Tusem Essen haben sich die Verantwortlichen des HC Erlangen deshalb entschlossen, auch dieses Mal eine Zusatztribüne hinter dem Tor zu öffnen, um im HCE-Wohnzimmer noch mehr Platz für Zuschauer zu schaffen. Diese Zusatztickets sind ab sofort zu haben und werden der Erfahrung nach sehr begehrt sein. "Wer ganz nah am Derbygeschehen dran sein will, sollte schnell sein", sagt der Geschäftsführer des HC Erlangen, René Selke, der einst als Torwart zwischen den Pfosten des HSC 2000 Coburg stand.
Aufgrund der Ereignisse des letzten Handball-Derbys zwischen dem HC Erlangen und dem HSC 2000 Coburg, als ein Anhänger aus der Vestestadt eine Leuchtstoff-Rakete zündete, sind für das Erstligaspiel am Samstag erhöhte Sicherheitskontrollen vorgesetzt. Im Genauen bedeutet dies für die Fans sich auf erhöhte Taschen- und Körperkontrollen, sowie eine daraus resultierende zeitliche Verzögerung beim Einlass einzustellen. Es lohnt sich etwas früher vor Ort zu sein.